Weiterhin leben die Menschen in Sendling in ständiger Angst vor dem Feuerteufel. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren – inzwischen sind bei der Polizei erste Hinweise eingegangen. Eine heiße Spur haben die Fahnder allerdings noch nicht.

München - Der Brandstifter wird von der Kripo als hochgefährlich eingestuft. Dafür spricht, dass der Unbekannte innerhalb von drei Tagen drei Brände in dem Wohnkomplex an der Ecke Karwendel- und Sylvensteinstraße gelegt hat.

Die Bewohner haben Angst. Einige haben sich in einer Art Nachbarschaftswacht organisiert, um weitere Anschläge zu verhindern. Zuletzt schlug er am Montagabend zu. Bei der Kripo haben sich inzwischen zehn Personen gemeldet. "Wir gehen den Hinweisen nach", sagt ein Polizeisprecher. Eine heiße Spur vom Feuerteufel ist allerdings noch nicht dabei.

Den ersten Brand hatte er am Samstag um 1.16 Uhr gelegt, am Samstagabend um 22.22 Uhr brannte es nochmals. Am Montag um 21 Uhr zündelte er erneut – immer im Keller. Dabei wäre er offenbar um ein Haar der Nachbarschaftshilfe in die Arme gelaufen.

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