Nach China-Wechsel Stielike warnt Wagner: "Kein Zuckerschlecken"

Wechselte nach China: Bayern-Stürmer Sandro Wagner. Foto: Matthias Balk/dpa

München - Sandro Wagner ist von seinem neuen Coach Uli Stielike davor gewarnt worden, den Wechsel nach China zu unterschätzen. Der Fußballprofi verlässt den FC Bayern und schließt sich noch in diesem Winter Tianjin Teda an.

 

"Es wird auch vonnöten sein, alles von sich abzuverlangen, denn zum einen wird es kein Zuckerschlecken", sagte der Trainer der Münchner "Abendzeitung" am Donnerstag. "Zum anderen haben die Chinesen in den vergangenen Jahren schon zu viele negative Erfahrungen mit Spielern gemacht, die den Weg des geringsten Widerstands gehen wollten und kläglich gescheitert sind."

Stielike unterstrich die großen Hoffnungen in den Stürmer, der beim deutschen Rekordmeister keine Perspektive mehr hatte und mit Tianjin wohl gegen den Abstieg spielen wird. Wagner sei der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte, sagte Stielike, "und dementsprechend hoch ist auch die Erwartungshaltung. Der muss Sandro mental gewachsen sein."

Der 64 Jahre alte Trainer erhofft sich von Wagner, der für zwei Spielzeiten in der Multi-Millionen-Metropole rund eine Autostunde von Peking entfernt unterschrieben hatte, "dass er innerhalb kürzester Zeit eine Führungsrolle einnehmen kann, und dies wird wiederum von seinem Verhalten sowohl auf als auch neben dem Platz abhängen".

 

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