Nach Brandstiftung an Schule Bertolt-Brecht-Gymnasium öffnet nach den Ferien wieder

Nach dem Brand kann das Bertold-Brecht-Gynmasium am 8. Januar wieder öffnen. Foto: Berufsfeuerwehr München

Aufgrund eines Brandes hatten die Weihnachtsferien für die Schülerinnen des Bertolt-Brecht-Gymnasiums zwei Tage früher begonnen. Mit dem Ende der Ferien kann der Unterricht aber wieder beginnen.

Pasing - In der Nacht vom 20. Auf den 21. Dezember 2017 hatten bislang Unbekannte einen hölzernen Windfang auf dem Schulgelände in Brand gesteckt. Das Feuer hatte vor allem im Foyer und an der Fassade der darüberliegenden Geschosse schwere Schäden hinterlassen. Das Foyer brannte inklusive der technischen Ausstattung aus, weite Teile des Gebäudes wurden verraucht und verrußt. Da kein Unterrichtsbetrieb mehr möglich war, zog das Referat für Bildung und Sport der Stadt München den Beginn der Weihnachtsferien kurzerhand zwei Tage vor.

Dank Sonderschichten beim Baureferat ist eine erneute Verlängerung der Ferien allerdings nicht mehr nötig. Eine Fachfirma hat das gesamte Gebäude und das Mobiliar intensiv gereinigt. Statiker, Architekt und Schadstoffgutachter wurden hinzugezogen. In der Schule arbeiteten während der Weihnachtsferien zeitgleich bis zu 50 Personen.

Raumluftmessungen durch einen Sachverständigen ergaben, dass sie nun wieder unbedenklich genutzt werden kann. Die am stärksten vom Brand betroffenen Bereiche (Foyer, Mensa mit Küche, Aula, Aufzug sowie einige Verwaltungsräume) sind allerdings nach wie vor außer Betrieb. Sie werden mit Ausnahme des Foyers in den nächsten Wochen saniert. Bis dieses und die Fassade wieder hergestellt sein werden, dauert es jedoch mehrere Monate. Hier müssen der Innenausbau erneuert und neue Fassadenelemente eingebaut werden.

 

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