Nach bitterem Tour-Aus Kittel: "Gehe mit lachendem und weinendem Auge"

Marcel Kittel gibt nach seinem Sturz bei der 17. Etappe der Tour de France auf. Foto: David Stockman Foto: dpa

Einen Tag nach seinem bitteren Aus bei der 104. Tour de France hat sich Marcel Kittels Stimmung schon wieder aufgehellt.

La Salle-les-Alpes  - "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Ich bin mir aber sicher, dass in den nächsten Tagen die Freude überwiegen wird. Ich bin mega-happy. Fünf Etappensiege waren ein riesiger Erfolg. Das macht mich sehr stolz. Ich bin froh, was ich erlebt habe, angefangen mit dem Start in Deutschland", sagte Kittel am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin".

Der 29-Jährige war am Mittwoch auf der 17. Etappe gestürzt. Dabei hatte Kittel Prellungen und Schürfwunden an der Schulter bis hinunter zum Knie erlitten. Die Nacht sei sehr kurz gewesen. Er habe nur auf einer Seite schlafen können, berichtete der Topsprinter. Gravierendere Verletzungen hat der Quick-Step-Radprofi aber nicht erlitten. Am Ende sei der Ausstieg ein "Mix aus allem" gewesen, nachdem er die vergangenen Tage durch eine Magen-Darm-Erkrankung und eine Erkältung gesundheitlich angeschlagen gewesen war.

Kittel hatte bei der Tour fünf Etappen gewonnen. Damit stellte er den deutschen Rekord von Dietrich Thurau bei der Frankreich-Rundfahrt 1977 ein. Mit insgesamt 14 Tagessiegen hat er auch die bisherige deutsche Bestmarke von Erik Zabel übertroffen. Bis zu seinem Sturz trug Kittel das Grüne Trikot des Punktbesten.

 

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