Nach Aus des Investor-Vertreters Schäfer: 1860 wird Iraki sehr schnell fehlen

Schluss bei 1860: Hamada Iraki Foto: sampics/AK

Am Dienstagnachmittag verkündete der TSV 1860, dass Aufsichtsrat und Beirat Hamada Iraki seine Ämter niederlegt. Die AZ sprach mit Geschäftsführer Robert Schäfer über die neue Situation. 

 

Schäfer über den Ausstieg von Iraki bei 1860: „Ich bedauere seine Entscheidung, denn wir haben sehr intensiv und erfolgreich zusammengearbeitet. 1860 wird ihm sehr schnell fehlen. Die Löwen sind ihm ans Herz gewachsen, schneller als er das gedacht hätte. Aber er sieht eine neue Herausforderung für sich, was wir absolut respektieren. Er ist erst 39 Jahre alt und enorm zielstrebig. Er wird seinen Weg sehr erfolgreich fortsetzen.“

Über die Folgen des Ausstiegs für die Löwen: „Wenn etwas plötzlich passiert, dann ist es erst mal fremd und macht vielleicht auch Angst. Aber das ist unbegründet. Sein Schritt ist persönlich und kein Vorbote dafür, dass uns jetzt schlechte Zeiten bevorstehen. Ich weiß, dass sich viele Fans Sorgen machen. Aber unser Modell bleibt das gleiche, nur mit anderen Personen. Es gibt Verträge, die unsere Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik genau regeln. Die sind nicht an die Position von Hamada Iraki gekoppelt. Wir gehen unseren Weg und wir werden weiter erfolgreich sein. Grundlage ist die Restrukturierung, die wir weiter fortsetzen werden.“

Über die Nachfolge von Iraki im Aufsichtsrat und Beirat: „Die Entscheidung obliegt allein Hasan Ismaik, wem er die Position anvertrauen will. Wir werden dann eine neue Kommunikation aufbauen. Vor eineinhalb Jahren kannten wir Hamada Iraki auch nicht, dann ist Vertrauen entstanden. So soll es wieder laufen. Es gibt aber keinen Druck, bis wann eine neue Person gefunden sein muss.“

 

 

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