Nach Abwehrpatzer gegen Aue Busch: "Werden gegen Sandhausen hinten felsenfest stehen"

Zuletzt beim 0:3 in Aue an der Entstehung des ersten Gegentreffers beteiligt: Marnon Busch (r.) und Sebastian Boenisch (M.), hier mit Löwen-Trainer Vitor Pereira. Foto: sampics/Augenklick

1860-Abwehrspieler Marnon Busch hat sich zum Kampf um den Klassenerhalt und das nächste direkte Duell am kommenden Wochenende gegen den SV Sandhausen zu Wort gemeldet. Die Werder-Leihgabe glaubt an die Löwen - und deren zuletzt fehlerbehaftete Defensive.

 

München - Zuletzt hatte Marnon Busch nach dem 0:3 bei Erzgebirge Aue die Schuld auf sich genommen, obwohl es Sebastian Boenisch war, der seinen Rückpass nicht weggeschlagen, sondern durchrutschen ließ - und sich in der Folge nur noch mit einem Foul zu helfen wusste - der Rest ist bekannt: Die Löwen verloren nicht nur Boenisch durch dessen Platzverweis und lagen trotz guter Anfangsvorstellung plötzlich hinten, sondern musste sich am Ende klar und deutlich geschlagen geben.

Die Auswärtspleite ist abgehakt, nun sollen die verlorengegangenen Punkte am Ostersonntag gegen den SV Sandhausen (13.30 Uhr, AZ-Liveticker) eingefahren werden. Der Leihspieler aus Bremen glaubt daran, dann die Sechzger diesmal nicht durch Abwehr-Böcke, sondern durch eine überzeugende Leistung das Ruder rumreißen werden. Zudem spricht er bei Löwen-TV über seine Vorerfahrungen im Abstiegskampf. Marnon Busch über...

das 0:3 in Aue: "Das letzte Spiel war natürlich sehr enttäuschend für uns alle, sowohl für uns Spieler, als auch für die Fans."

den nächsten Abstiegskrimi gegen Sandhausen: "Wir müssen jetzt einfach alles daran setzen, das nächste Siel gegen Sandhausen zu gewinnen. Im Training sieht es gut aus, wir sind alle gut dabei, das Tempo ist gut. Deswegen bin ich sehr, sehr zuversichltich für das Wochenende. Es wird ein Kampfspiel, wir werden den Kampf auf jeden Fall annehmen."

Abstiegskampf bis zur Zielgeraden: "Einmal habe ich es schon erlebt, mit den Amateuren von Werder Bremen haben wir es auch erst am letzten Spieltag geschafft. Da ging es hoch und runter, innerhalb von einem Spiel waren wir zweimal abgestiegen und zweimal drin. Von daher ist alles möglich, aber wir als Mannschaft konzentrieren uns einfach auf das nächste Spiel."

Nervenflattern: "Man darf auch nicht zu oft auf die Tabelle kucken, und das alles immer nur schwarz sehen, denn dann verkrampft man. Dann spielt der Kopf am Wochenende mit. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir können. Wir haben eine super Mannschaft und die Qualität, das müssen wir uns immer wieder in den Kopf rufen, das Spiel voll offensiv angehen und gewinnen."

die zuletzt fehlerbehaftete Abwehr: "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gegen Sandhausen hinten wieder felsenfest stehen und dann einfach durch unsere schnellen Spiele schnell umschalten können, auch mit flanken und so zum erfolg kommen werden. Ich freue mich aufs Wochenende und hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann - dann werden wir sehen, was dabei rumkommt. Ich versuche, jedes Spiel alles zu geben, wenn wir gewinnen ist es umso besser.

 

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