Nach 1:1 gegen Gladbach Meisterparty vor nur 2000 Fans?

Das Warten auf die Schale geht weiter. Nun vielleicht in Ingolstadt? Foto: sampics/Augenklick

Nach dem 1:1 gegen Mönchengladbach kann Bayern kommenden Samstag den Titel in Ingolstadt einfahren - im kleinsten Stadion der Liga

 

München - Nix war's. Party verschoben. Die Bayern-Fans unter den 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena verließen enttäuscht die Allianz Arena.

Ein maues, wenig unterhaltsames 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach bedeutete: Titel Nummer 26 kann – wenn überhaupt – am kommenden Samstag in Ingolstadt gefeiert werden, im kleinsten Stadion (Kapazität 15.000) der Bundesliga, mit maximal 2000 Fans.

Dortmund bleibt dran

Bayern-Verfolger Borussia Dortmund ist auf fünf Punkte herangekommen – geht da etwa doch noch was? Zeitgleich fertigte der BVB die mittlerweile völlig desorientierten Wolfsburger locker mit 5:1 ab.

Den aufgeschobenen Titelgewinn nahm Trainer Pep Guardiola mit seiner Aufstellung billigend in Kauf. Umständlich, mit viel Ballgeschiebe, quer und wieder quer – wie zu den schlimmsten Zeiten unter Louis van Gaal präsentierten sich die Bayern unter Guardiola. Sie sind irgendwie aus dem Rhythmus, aus dem rechten Tritt gekommen. Auch durch die ständigen Rotationen?

Atlético-Rückspiel vor Meisterschaft?

„Das Spiel für uns am Dienstag hat überragende Bedeutung“, erklärte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, „es war klar, dass der Trainer rotiert, um den ein oder anderen Spieler eine Pause zu geben. Damit wir am Dienstag nicht müde, sondern voller Tatendrang auf dem Platz stehen. Wir wären gerne heute Meister geworden, jetzt werden wir versuchen, den Sack in Ingolstadt zuzumachen.“

Torschütze Thomas Müller blickte auf das Atlético-Rückspiel: „Wir müssen am Dienstag mit den Fans im Rücken als Mannschaft ein richtiges Feuerwerk abbrennen. Ich bin heiß, werde alles geben, dass wir es noch schaffen.“

Guardiola meinte nach seinem 100. Bundesliga-Spiel: „Wir wollten für unsere Fans, für unsere Leute gewinnen. Nun brauchen wir noch einen Punkt, fokussieren uns aber auf Atlético.“

 

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