Muss der "Tiger" gehen? Bericht: FC Bayern denkt über Gerland-Trennung nach

, aktualisiert am 10.07.2018 - 11:23 Uhr
Hermann Gerland diente dem FC Bayern München auch schon als Co-Trainer der Profis. Foto: dpa

Die Nachwuchsarbeit und der FC Bayern München, das ist offenbar ein schwieriges Thema. Nach Tobias Schweinsteiger steht auch Hermann Gerland einem Medienbericht zufolge vor dem Aus.

München - Hermann Gerland ist ein echtes Klub-Urgestein, hat Weltmeister wie Philipp Lahm und Thomas Müller schon in jungen Jahren gefördert. Aktuell ist der "Tiger" Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) der Bayern – und steht intern offenbar in der Kritik.

Wie "Sport1" berichtet, überlegt Sportdirektor Hasan Salihamidzic, ob Gerland noch der richtige Mann für das NLZ ist. Intern sei es umstritten, ob der 64-Jährige die konzeptionelle Ausrichtung des FCB-Jugendbereichs wie gewünscht umsetzen kann oder ob nicht Holger Seitz der geeignetere Mann wäre. Seitz ist seit dieser Saison Trainer der Bayern-Amateure und stünde wohl 2019 bereit.

Seitz für Gerland als NLZ-Chef?

Die Personalie Seitz ist auch deswegen brisant, weil der FC Bayern München offenbar keine Verwendung mehr für Tobias Schweinsteiger hat – trotz eines gültigen Vertrages bis 2019. Der Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger war bis zur Somerpause Co-Trainer der Bayern-Amateure und hätte sich dem Vernehmen nach dort auch den Chefposten zugetraut. 

Für den Nachwuchsbereich zuständig ist vor allem auch Sportdirektor Salihamidzic, der unlängst viele Nachwuchstalente mit Profiverträgen ausstattete – und Miroslav Klose als Trainer der U17 an die Säbener Straße holte.

Sollte der Bericht stimmen, könnten nun also mit Schweinsteiger und Gerland zwei (verdiente) Mitarbeiter mit dem berühmten Bayern-Gen vorzeitig vor dem Abschied stehen. Gerland selbst allerdings wollte die Mitteilung einem Redakteur der "Funke Mediengruppe" gegenüber nicht bestätigen.

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