Musikpreis Brit Awards: Wer bei den Musikpreisen in London abräumte

Bruno Mars, Ellen Goulding, One Direction... Wer bei den Brit Awards 2014 in London abräumte, was es auf dem roten Teppich Kurioses zu sehen gab. Foto: Facundo Arrizabalaga/dpa

Beyoncé, Katy Perry, Kate Moss, One Direction, Kylie Minogue, Lily Allen, Noel Gallagher – die Brit Awards 2014 waren ein Treffen der Stars. Die Bilder, die Gewinner.

 

London –  Die Brit Awards gehören zu den wichtigsten Musikpreisen der Welt. Kein Wunder, dass sich auch bei den Brit Awards 2014 fast alles mit Rang und Namen in der Musikbranche sehen ließ.

Als mit 67 Jahren ältester Preisträger wurde David Bowie zum besten britischen Solo-Künstler gewählt. Er war allerdings zur Verleihung am Mittwochabend in London nicht aus seiner Wahlheimat New York gekommen.

Dafür schickte er Supermodel Kate Moss vorbei, um die Trophäe abzuholen. Sie trug einen Anzug, der an Bowies berühmte Figur Ziggy Stardust erinnerte.

Bowie hatte sich 2013 nach zehn Jahren musikalischer Pause mit dem Album „The Next Day“ überraschend zurückgemeldet.

Beste britische Solo-Künstlerin wurde die als Favoritin angetretene Ellie Goulding. Sie nahm den Preis von Sänger Prince entgegen, der in den vergangenen Wochen in London bei mehreren Überraschungsshows aufgetreten war.

„Ich bin ehrlich geschockt“, sagte Goulding. Zuletzt war sie 2011 noch beste Nachwuchskünstlerin bei den Brit Awards geworden.

Die Arctic Monkeys wurden zum dritten Mal zu besten britischen Band ernannt. Schon 2007 und 2008 waren sie mit diesem Titel ausgezeichnet worden.

„Damit gehen 15 Pfund, die wir auf One Direction gewettet hatten, den Abfluss runter“, sagte Frontmann Alex Turner.

Die Jungs von One Direction allerdings punkteten mit ihrem weltweiten Fanbasis: Sie siegten in der Kategorie Globaler Erfolg.

Harry Styles kam zu spät auf die Bühne, um den Preis entgegenzunehmen. „Es tut mir so leid, ich musste Pipi. Die Toiletten sind ewig weit weg“, sagte er ins Mikrofon.

Die fünffachen Grammy-Abräumer Daft Punk schafften es auch in Großbritannien nach vorne und wurden beste Internationale Band.

Zum ersten Mal konnten in diesem Jahr die Fans von zu Hause aus per Internetdienst Twitter das beste Video wählen. Dazu mussten sie den Namen ihres Favoriten mit einem Hashtag-Marker versehen.

Sieger waren One Direction, die bei Twitter eine der größten Follower-Gemeinden überhaupt haben.

Die Trophäe war dieses Jahr von Hutmacher Philip Treacy gestaltet worden, der sonst Kopfbedeckungen für Herzogin Kate und andere Mitglieder des britischen Königshauses, aber auch für Lady Gaga entwirft.

Modisch waren Glitzer, lange Hollywood-Roben und wilde Haarmähnen angesagt. Beyoncé glänzte mit langen blonden Locken und einem meergrünen, bodenlangen Kleid. Goulding und Perry hatten sich für tiefe Ausschnitte an gold-silbernen Glitzerroben entschieden. Kylie Minogue kam im Latex-Minikleid mit Riesenschleife.

 

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