Musiker sprang von Kreuzfahrtschiff Die Suche nach Daniel Küblböck dauert an

Wird derzeit vermisst: Daniel Küblböck Foto: imago/Sven Simon

Vor der Küste der kanadischen Insel Neufundland dauert die Suchaktion nach Daniel Küblböck weiter an. Wie die Reederei AIDA Cruises bestätigte, ist auch die örtliche Küstenwache in die Suche involviert.

Die Suche nach dem vermissten Daniel Küblböck (33, "You Drive Me Crazy") auf dem Seeweg nach Neufundland dauert weiter an. Wie die Reederei AIDA Cruises auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news bestätigte, findet derzeit im Seegebiet vor der kanadischen Küste eine intensive Suche in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Küstenwache statt. In den frühen Morgenstunden des 9. September sei eine Person über Bord gesprungen. "Bei der vermissten Person handelt es sich um Daniel Kaiser-Küblböck", teilte das Unternehmen weiter mit.

Schiff stoppt und kehrt an Unglücksstelle zurück

Der Kapitän und die Crew des Schiffes AIDAluna hätten "umgehend und in enger Absprache mit den örtlichen Behörden alle erforderlichen Rettungsmaßnahmen eingeleitet". Das Schiff habe vorsorglich gestoppt und sei zu der Stelle zurückgekehrt, wo der Vorfall angenommen wurde. Das Unternehmen kooperiere derzeit vollumfänglich mit den Behörden und setze alles daran, um die vermisste Person zu finden, heißt es in dem Statement weiter.

Er war demnach privat an Bord des Kreuzfahrtschiffes. Beim Management des Künstlers war bis Sonntagabend niemand erreichbar. 

Daniel Küblböck war privat auf der AIDA

Die Unglücksstelle liegt nach Angaben von Aida Cruises in der Labrador See, ungefähr 100 Seemeilen (etwa 185 Kilometer) nördlich von St. John's/Neufundland. Die Wassertemperatur betrage in dem Gebiet etwa 10,5 Grad. Das Kreuzfahrtschiff Aidaluna mit rund 2.200 Gästen und etwa 600 Crewmitgliedern sei an die mutmaßliche Unglücksstelle zurückgekehrt und versuche ebenfalls, den aus der RTL-Castingshow bekanntgewordenen Sänger zu finden. Sprecher Kunze betonte: "Es läuft eine intensive Suche."

Man sucht in kalter Labrador See nach Küblböck

Die kanadische Küstenwache bestätigte am Sonntag, man suche mit einem Überwachungsflugzeug und einem Helikopter in der kalten Labrador See nach dem Vermissten. Ferner seien zwei Kreuzfahrtschiffe an der Suche beteiligt. Laut Aida handelte es sich neben der eigenen Aidaluna um die MS Zuiderdam (Holland America Line).

Zwei weitere Suchschiffe der Küstenwache sollten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) eintreffen, sagte ein Sprecher der Coast Guard Station in Halifax der Deutschen Presse-Agentur. Die Küstenwache sei am Sonntagmorgen um 5.30 Uhr (Ortszeit/11.30 Uhr MESZ) alarmiert worden. Der Name der über Bord gegangenen Person sei vom Reiseanbieter mit Daniel Küblböck angegeben worden.

 

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