Musiker ist fasziniert von Berlin und beeindruckt von Dresden Sting liebt "das Grau"

Sting bei einem Konzert in Skandinavien Foto: Mark Allan/Invision/AP

Zehn Jahre lang hat Sting keine neue Musik geschrieben. Erst als er angefangen hatte, für andere zu schreiben, sei der Spaß zurückgekommen, verriet er der "Welt am Sonntag". Wie seine Songs jetzt sind und zu welchen deutschen Städten er eine besondere Beziehung hat, erzählte er außerdem.

 

Sting (61) hat zehn Jahre lang keine neuen Songs geschrieben, weil er seine "Leidenschaft verloren" hatte, wie der Sänger in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" verriet. Um seinen 60. Geburtstag rum, sei ihm aber die Idee gekommen, ein Theaterstück über seine Heimatstadt Newcastle zu verfassen und er habe angefangen für andere Sänger zu schreiben. "Da merkte ich: Der Spaß kommt zurück, ich kann es noch." Stings Fans sind allerdings heute mehr gefordert: Er mache jetzt Musik, der man intensiver zuhören müsse, "du kannst nicht nebenbei ein Spiegelei braten", erzählt er.

In Deutschland fühle er sich Dresden auf besondere Weise verbunden, verrät der Musiker der Zeitung weiter. "Was britische Bomber dieser Stadt und ihren Bewohnern angetan haben, darf nie vergessen werden." Ihn habe immer sehr beeindruckt, auf welch wundervolle Weise die Dresdner ihre Stadt wieder aufgebaut haben. Fasziniert sei er auch von Berlin: "Vor dem Fall der Mauer bin ich oft im Osten umhergewandert. Ost-Berlin war für mich wie zu Hause, es erinnert mich an meine Heimatstadt Newcastle - beide waren ja ein bisschen grau. Ich liebe das Grau."

 

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