Munitionsfund in Freimann Oberbürgermeister Dieter Reiter spricht mit den Anwohnern

Ob Reiter besucht die Anwohner rund um den Zwergackerweg in Freimann. Foto: AZ-Montage/Foto der Berufsfeuerwehr München (2x)

Am Dienstag durften die Bewohner der Sperrzone in Freimann kurzzeitig zurück in ihre Wohnungen. Oberbürgermeister Reiter besuchte die Sperrzone und stellte sich den Fragen der Betroffenen.

Freimann - Noch immer dürfen die Anwohner rund um den Munitionsfund von Freimann nicht in ihre Häuser zurück. Gestern wurde ihnen zumindest erlaubt, kurzfristig in ihr Zuhause zurückzukehren. Und auch Oberbürgermeister Dieter Reiter nutzte die Chance, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen und mit den Bürgern zu sprechen - fast eine Stunde lang.

Offene Fragen hatten die Anwohner zuhauf: Wer zahlt für Hotel und Essen? Wie geht es weiter auf dem Gelände? Und wann wird die Sperrzone wieder aufgehoben?

OB Reiter versuchte Antworten zu geben. Er versprach, sich im Stadtrat für eine Übernahme der Kosten einzusetzen - zumindest für einen Teil davon. Vor allem sollten die Anwohner ihr Geld schnell und unbürokratisch zurückbekommen. "Es ist nur wichtig, dass Sie alle Belege aufbewahren, die benötigt unsere Verwaltung!"

Kein Termin für ein Ende der Arbeiten

Wann die Menschen zurück in ihre Wohnungen und Häuser dürfen, ist dagegen noch nicht abzusehen. Der Kampfmittelräumexperte meinte: "Ich kann es nicht sagen, ich weiß nicht was uns in der Tiefe erwarten wird." Bisher wurde das Gelände von Experten vermessen, dieser Vorgang sei nun abgeschlossen. In dieser Woche nun müssten die Statiker an Stabilisierungsmaßnahmen an dem betroffenen Haus arbeiten.

Ab Donnerstag könne dann wieder intensiv gegraben und entschärft werden. Noch ist ein Abschluss der Arbeiten also nicht genau einzugrenzen, aber ein Ende ist in Sicht - die Anwohner können also vorsichtig aufatmen.

 

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