Mund-Nasen-Masken Corona-Krise: Bayern-Fans helfen Münchner Obdachlosen

Hüseyin Ince ist Redakteur im Lokalressort der Abendzeitung.
Mit weißer Maske: Sirtan Zaferer von Puls M. Der Rest: Fans des FC Bayern aus der Südkurve. Ganz rechts imBild: Fabian. Foto: Daniel von Loeper

Fans des FC Bayern helfen in der Corona-Krise: Ein Bündnis aus der Südkurve hat 3.500 Masken für Münchner Obdachlose organisiert.

 

München - Eigentlich haben sich Fabian (27) und seine etwa 40 Mitstreiter aus der Bayern-Südkurve zusammengeschlossen, um all denjenigen Essen zu liefern, die an vorderster Front unermüdlich gegen Corona stehen.

Vielen Ärzten, Krankenschwestern sowie Pflegern bringen sie bis mittags eine selbst zubereitete warme Mahlzeit – und zwar mit dem eigenen Pkw. Unter den Aktivisten sind nämlich auch Köche, die das Essen zubereiten. Dabei verzichten sie häufig auf das eigene Mittagessen.

"In erster Reihe gegen das Virus" nennt sich ihr soziales Bündnis. Zusammen mit dem Kooperationspartner "Puls M" fiel den Fußball-Fans auf, dass Obdachlose oft keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Puls M ist eine Organisation, die soziale Unterkünfte bereitstellt. So entschlossen sich die 20- bis 35-jährigen Bayern-Fans, Masken für die Schwächsten der Gesellschaft zu organisieren.

"Ein Obdachloser hat nicht mal eben zehn oder 15 Euro, um sich eine Maske zu kaufen", sagt Fabian. 3.500 Masken übergaben sie Freitagmittag an Puls M in der Aidenbachstraße. Von hier werden sie nach Bedarf verteilt. Um aktiv bleiben zu können, nimmt das Bündnis Spenden an.

 

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