Münchner versorgte den Popstar Justin Bieber ist ein schwieriger Patient

Hier behandelte der Münchner Orthopäde Popstar Justin Bieber. Foto: AZ-Montage | dpa

Feiern statt schonen: Der kanadische Popstar Justin Bieber hat sich für einen Münchner Orthopäden als "nicht so einfachen Patienten" erwiesen.

 

München - Der Arzt Reinhard Schneiderhan hatte den 20-Jährigen vergangene Woche im Karibik-Urlaub am Fuß behandelt. "Abends in der Bar war das Entlasten mit zwei Stützen Vergangenheit, das hat ihn dann nicht mehr interessiert", sagte Schneiderhan am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Am nächsten Tag sei der Knöchel dementsprechend dicker angeschwollen gewesen.

Der Sänger hatte sich am 2. Januar bei einem Fußballspiel auf einer Hotelanlage auf den Turks- und Caicosinseln verletzt, Schneiderhan war mit seinen beiden Töchtern zufällig dabei.

"Es hat ihm ordentlich wehgetan und er hat ein bisschen rumgeflucht", berichtete der 54-Jährige. Der Arzt sagte, er habe einen Bänderriss im linken Sprunggelenk diagnostiziert und dem Musiker zu drei Wochen Schonung geraten. "Bei der Art von Lebensstil ist es aber wohl schwierig, von einem normalen Heilungsverlauf auszugehen." Schneiderhan hat seinen kanadischen Patienten als "ungestümen, aber netten Kerl" kennengelernt. "Vor allem im Umgang mit den Kindern im Hotel war er sehr locker und unglaublich freundlich", sagte der Orthopäde.

 

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