Münchner Sommernachtstraum So können Sie das Feuerwerk gratis sehen

Jedes Jahr im Sommer: Lichtspektakel im Olympiapark. Foto: Christian Rudnik

Am 25. Juli erwartet die Münchner wieder ein Riesenfeuerwerk im Olympiapark. Auf der Bühne stehen Stars wie Billy Idol.

 

München - Ein „Feuerwerk der Superlative“ versprechen die Veranstalter des diesjährigen „Sommernachtstraums“. Solch vollmundige Ankündigungen sind freilich immer mit etwas Vorsicht zu genießen. Sicher ist jedoch: Beim Feuerwerk im Olympiapark wird am Samstag, den 25. Juli ziemlich viel Pyrotechnik in die Luft geschossen.

Vier Tonnen Material werden Christian Czech und sein 15-köpfiges Team verfeuern. 12 000 einzelne Zündungen wird es geben. „Wir brauchen eine Woche, um alles aufzubauen“, sagte der österreichische Feuerwerker zur AZ. Die Planungen laufen schon seit fast einem Jahr.

Kein Wunder: 2000 Abschussrohre werden für die zehnte Ausgabe des Lichtspektakels im Olympiasee und auf dem Olympiaberg installiert. Dazu kommt ein 40 Meter langer und 12 Meter hoher Rundbogen, der über dem See aufgebaut wird.

35 Minuten dauert das Feuerwerk heuer. Begleitet wird das Knallen und Knistern von Musik von Robin Schulz („Headlights“), Ella Henderson („Ghost“) oder dem Soundtrack des Hollywood-Blockbusters „Transformers“.

Bevor sich das Olympiagelände ab 22.20 Uhr in ein Lichtermeer verwandelt, treten im Olympiastadion ab 16 Uhr mehrere Bands auf. Darunter Rea Garvey und Billy Idol.

Tickets für die Konzerte gibt es ab 28 Euro, wer nur auf das weiträumig abgesperrte Olympiapark-Gelände möchte, zahlt im Vorverkauf 24 Euro.

Wem das zu teuer ist, dem bleiben aber andere Möglichkeiten. Sicher, einen direkten Blick auf den See hat man nur, wenn man zahlt – dafür haben die Veranstalter gesorgt. Aber ein bisschen Spektakel gibt es gratis auch hier zu sehen:

- Am Walter-Bathe-Weg beziehungsweise auf der dortigen Brücke bei der BMW-Welt

- An der Heideckstraße, Ecke Dachauer Straße

- Auf dem Platz vor dem Olympia-Eissportzentrum

- Auf dem Spielplatz auf dem Olympiaberg, kurz vor der Sicherheitszone (auf der Seite des Willi-Gebhardt-Ufers)

- Nicht legal, passiert aber jedes Jahr: Autofahrer, die einfach auf dem Georg-Brauchle-Ring stehen bleiben.

 

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