Münchner musste Schlagstock abgeben Bewaffneter Reichsbürger geht in Lokal: Ärger mit Türsteher

Der Türsteher wollte dem 55-Jährige die Waffe nicht zurückgeben, weil dieser betrunken und aggressiv war. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Reichsbürger wollte Ende Juni ein Schwabinger Lokal mit einem Schlagstock betreten. Wie die Polizei bei einer späteren Kontrolle herausgefunden hat, liegt gegen den Münchner ein generelles Waffenbesitzverbot vor. Ihn erwartet nun eine Anzeige.

Schwabing - Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Vorfall bereits am 30. Juni. Gegen 1 Uhr besuchte ein 55-jähriger Münchner Reichsbürger ein Lokal Schwabing. Beim Betreten musste er jedoch seinen mitgeführten Teleskopschlagstock beim Türsteher abgeben. Später, beim Verlassen, weigerte sich der Türsteher, den Schlagstock zurückzugeben. Der Reichsbürger war betrunken und äußerst aggressiv, weswegen der Türsteher die Waffe bei sich behielt und die Polizei alarmierte.

Die Beamten stellten bei der Überprüfung fest, dass gegen den 55-Jährigen ein Waffenbesitzverbot vorlag, welches auch den Umgang mit erlaubnisfreien Waffen verbietet. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Der Schlagstock wurde einbehalten.

 

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