Münchner Freibäder Zeit zur Erfrischung!

Kopfüber rein ins Vergnügen: Dieser Bub springt ins Freibadbecken im Schyrenbad. Foto: SWM

Die neue AZ-Serie: Münchner Freibäder. Auf dieser Seite sehen Sie einen Überblick – von Schyrenbad bis Maria Einsiedel.

Wenn das Eis schon im Schatten schmilzt und literweise kaltes Wasser nicht mehr genügend Erfrischung bringt, dann ist es Zeit. Zeit für Münchens Freibäder. Denn da genügt schon ein kleiner Sprung ins kühle Becken, um der sommerlichen Hitze zu entfliehen und einfach Spaß zu haben. Egal wie sehr die Sonne aus dem blauen Himmel auch brennen mag – Münchens Freibäder sorgen in der Hitze der Großstadt für schnelle Abkühlung und pure Erfrischung. Hier ein Überblick:

Schyrenbad (Claude-Lorrain-Straße 24): Perfekt für Familien aber auch Singles, die gerne im und am Becken flirten. Die zentrale Lage und idyllische Umgebung (Isarauen) wirken sehr anziehend. Genauso wie eine extra breite Wasserrutsche, ein 50-m-Becken (mit Nichtschwimmerbereich) und ein extra großes Planschbecken mit kleinem Wasserfall und Leuchtturm. Ein Kiosk mit Biergarten sorgt neben dem kühlen Nass für Erfrischung und Stärkung. Mehr als 7<ET>500 Badegäste finden auf den Liegeflächen Platz.

Bad Georgenschwaige (Belgradstraße 195): Im Norden Schwabings, gleich hinter dem Luitpoldpark, befindet sich diese sehr angenehme Erfrischung. In dem 50-m-Sportbecken kann man seine Bahnen ziehen. Wer will, springt vom Ein-Meter-Sprungbrett in die kühlen Fluten. Für weniger geübte Wasserratten gibt es das 25-m-Nichtschwimmerbecken. Die ganz Kleinen toben im Planschbecken und auf zwei kleinen Wasserrutschen herum. Außerdem gibt es einen separaten Mutter-Kind-Bereich. Das Freibad zeichnet sich zudem durch seine behindertengerechte Gestaltung aus.

Dante Freibad (Postillonstr. 17):
Das „Dante“ hat Einiges zu bieten. So sorgen im Sommer das 50-m-Stadionbecken (ca. 27° C) sowie das Erlebnisbecken (ca. 30° C) mit Massagedüsen und Strömungskanal für Erfrischung mit Spaß. Sonnenanbeter schätzen die Tribüne des Stadions mit 1000 Plätzen. Im Nichtschwimmerbecken gibt es eine Breitwasserrutsche sowie einen neu gestalteten Kinderspielbereich. Und falls es einmal regnen sollte? Vom Dante-Freibad ist es nur ein Sprung zum Dante-Winter-Warmfreibad. Tipp: Im Stadionbereich des Dantebads kann (außer bei Gewitter) täglich bis 23 Uhr geschwommen werden.

Freibad West (Weinbergerstraße 11): Ein Traum für sportliche Wasserratten: Wer will, krault durchs 50-m-Becken oder wagt Sprünge vom Ein- und Drei-Meter-Sprungturm. Das Erlebnisbecken lockt mit einer 64 Meter langen Rutsche und einem Strömungskanal. Ein großer Wasserpilz im Nichtschwimmerbecken massiert die Nacken- und Rückenmuskulatur. Für die Jüngsten gibt es ein Planschbecken sowie einen Erlebnisspielplatz mit Wasser- und Matschbereich. Und wer genug vom Wasser hat, kann sich auf zwei Beachvolleyball-Feldern weiter verausgaben. Oder einfach seine Beine auf den weitläufigen Liegewiesen ausstrecken.

Prinzregentenbad (Prinzregentenstraße 80): Ein Strandparadies mitten in der Stadt. Denn wie bereits im vergangenen Sommer wurde auch jetzt Sand für den „Prinzestrand“ aufgeschüttet – mit Liegestühlen, Bar und Eis. Gespielt wird dort Beachvolleyball oder Speedminton. Zwischen 17 und 21 Uhr – also auch nach Freibadschließung – können die Felder für 15 Euro pro Stunde gemietet werden. Vor 17 Uhr ist die Nutzung kostenlos. Geschwommen wird natürlich auch noch: Neben dem 25-m-Sportbecken sowie einer Ein- und Drei-Meter-Sprunganlagen sorgt ein 20-m- Erlebnisbecken mit Strömungskanal für Abkühlung. Das Planschbecken verfügt über eine Wasserrutsche.

Michaeli Freibad (Heinrich-Wieland-Straße 24): Die Sprungtürme (bis zu zehn Meter) verlangen viel Mut und Können. Viel Ausdauer holt man sich im 50-m-Sportbecken. Und: Viel Spaß bereitet das Erlebnisbecken mit 64-m-Edelstahlrutsche, Strömungskanal, Wasserpilz und Massagedüsen. Im Nichtschwimmerbecken lockt eine Rutsche in Elefanten-Form die kleinen Nachwuchsschwimmer an. Daneben gibt es ein Planschbecken, einen Spielplatz mit Sand und Wasserpumpe sowie einen speziellen FKK-Bereich für Familien.

Naturbad Maria Einsiedel (Zentralländstraße 28): Auf einer Länge von 308 Metern zieht sich die Isar (Kanal) durch das Bad - fünf bis sieben Meter breit und einen guten Meter tief. Wer in die eiskalten Fluten springt, kann sich einfach treiben lassen oder gegen den Strom schwimmen – ein gutes Training für ambitionierte Schwimmer. Wer ohne Strömung seine Bahnen ziehen möchte, solle ins 50-Meter-Becken springen. Das Nichtschwimmerbecken bietet einen stufenlosen Einstieg, der wie bei einem See ganz harmonisch bis zu einer Tiefe von 1,30 m verläuft. Die biologische Reinigung des Naturbades übernehmen Mikroorganismen. Auf den Einsatz von Chlor und chemische Zusätze wird verzichtet. Die Wasserqualität ist damit besser als in einem Badesee. Für Damen und für Familien gibt es außerdem einen abgetrennten FKK-Bereich.

Ungererbad (Traubestraße 3):
Im Herzen von Schwabing gelegen, trifft sich hier Studenten, Familien, Künstler, Schauspieler, Szenegänger sowie Omas und Opas. Sie alle haben eines gemeinsam – die Lust auf schnelle Erfrischung. Dazu eignet sich das Sportbecken mit Sprungturm (1- und 3-m), zwei Extra-Becken zum Abtauchen und Abkühlen sowie ein Plansch- und Erlebnisbecken mit einer 57 Meter langen Rutsche. Neben den kleinen Großstadtozeanen gibt es eine Trampolinanlage und eine Kinderoase mit Abenteuerspielplatz.

 

Was Sie wisssen sollten: Die Münchner Freibadsaison geht in diesem Jahr voraussichtlich bis einschließlich Montag, 12. September, zugleich der letzte Tag der Sommerferien. Kinder und Jugendliche, die den Münchner Ferienpass besitzen, können während der Sommerferien kostenlos die SWM- Freibäder (Infos unter Telefon: 23 61-50 50) nutzen. In der Regel haben die Bäder bis 18 Uhr, an schönen, heißen Sommertagen auch bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt für eine normale Einzelkarte liegt bei 3,60 Euro. Kinder (6 bis 14 Jahre) zahlen 2,70 Euro. Weitere Infos zu Öffnungszeiten, Kursangeboten und Preisen gibt’s im Internet unter: www.swm.de.

 

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