München Zoll verhindert Export von Elektroschrott

Die beschlagnahmte "Ware" Foto: Zoll

AUBING - Offiziell wollte der Exporteur Elektronikgeräte nach Afghanistan bringen. Doch der Zoll kontrollierte die Ware und es stellte sich heraus, dass die "Geräte" eher umweltgefährdender Abfall waren.

 

Mit Schrott wollte ein Exporteur in Aubing Geld machen, doch der Zoll kam ihm auf die Schliche. Offiziell wollte der Exporteur Elektro- und Elektronikgeräte nach Afghanistan bringen. Als der Zoll auf den Hof des Fuhrunternehmers kam, der die Fuhre fahren sollte, wurde er stutzig: Das sah nach Schrott aus, der ohne Genehmigung nicht exportiert werden darf. Der Sattelaufleger wurde nach Angaben der Polizei sichergestellt und die Ware auf dem Geländes des Zolls in Garching im Beisein des 45-jährigen Firmenchefs und der Kripo geprüft.

Das Ergebnis, so die Polizei: Der „Großteil“ der Geräte waren Wasserkocher, Kühlschränke oder Fernseher, die nicht exportfähig waren und außerdem als „umweltgefährdender Abfall“ bewertet wurden.

Inzwischen wurde ein Großteil der Ladung auf Kosten des Exporteurs fachgerecht entsorgt. wbo

 

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