München Weitertröten: Vuvuzelas bleiben erlaubt

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MÜNCHEN - Es besteht derzeit kein Handlungsbedarf: Die Vuvuzelas sind weiterhin erlaubt. Das Gesundheitsreferat appelliert aber an die Fans, sich verantwortungsbewusst zu verhalten - sonst gibt es doch noch strengere Regeln.

 

Die Vuvuzelas sind bei Public-Viewing-Events in München weiter erlaubt – noch. Die Bilanz nach dem ersten WM-Wochenende: Die Fans haben sich nach Einschätzung des Referats für Gesundheit und Umwelt bei Public-Viewings verantwortungsbewusst verhalten.

So wurden beispielsweise beim Deutschlandspiel am Sonntagabend 18000 Besucher im Olympiastadion gezählt. Von diesen hatten in etwa 200 Besucherinnen und Besuchern, so die Schätzung, eine der Plastiktröten dabei. Mit Schallpegelmessgeräten waren Mitarbeiter des Referats für Gesundheit und Umwelt unterwegs.

Das Gesundheitsreferat sieht derzeit keinen Handlungsbedarf, Vuvuzelas zu verbieten. Allerdings gilt dies weiterhin unter Vorbehalt. Denn die weitere Entwicklung der Geräuschkulisse beim Public-Viewing hängt auch vom Verlauf des Turniers und der Witterung ab. Generell verbeiten kann die Stadt die Tröten übrigens nicht – dafür aber die Auflagen bei Public-Viewing-Veranstaltungen ortsbezogen strenger regeln. Diese Möglichkeit behält sich das Referat auch weiterhin vor.

Das Gesundheitsreferat appeliert an die Fans, sich verantwortungsbewusst zu verhalten: Die Gefahr, durch Vuvuzelas Gehörschäden davon zu tragen, ist groß. Keinesfalls sollten sie direkt auf das Ohr eines Mitmenschen gerichtet werden.

 

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