München Ospritzt is! Sepp Krätz zieht’s auf das Frühlingsfest

Hoppala, schon ist's passiert: Sepp Krätz (l.) hat die Hose von Spaten-Chef Günter Kador nass gemacht . . . Foto: Gregor Feindt

MÜNCHEN -

 

„Das Fassl hat so zogn“, entschuldigte Krätz sich. Kador nahm’s ihm nicht krumm. Krätz ist in diesem Frühjahr schließlich das Zugpferd der Brauerei: Mit seinem kleinen Hippodrom will er das Frühlingsfest auf der Theresienwiese wiederbeleben und zu einer Institution für Münchner machen. „Wir machen eine liebevolle Frühlingswiesn draus“, sagt Krätz.

Passend dazu ist auch das Bier lieblich: Mit 4,9 Prozent ist es leichter als eine Wiesnmaß (6 Prozent) und weniger malzig. „Es geht in Richtung Tegernseer“, sagt Krätz. 7,90 Euro kostet die Maß, die vom 16. April bis 2. Mai im Mini-Hippodrom ausgeschenkt wird.

So mini ist das neue Hippo gar nicht: 2000 Leute finden darin Platz – auf der Wiesn sind es nur 1300 mehr. Auch sonst baut Krätz auf sein Gastro-Konzept: „Die Hendl werden wieder von Alfons Schuhbeck gewürzt und wir servieren die kälbernen Fleischpflanzerl von Eckart Witzigmann.“ Mit seiner Vorfreude hat Krätz sein Team angesteckt: Die Münchner Zwietracht, die täglich aufspielt, hat das Hippo-Lied passend zum Frühling umgetextet.

akk

 

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