München Neuer Sportamts-Chef: Ein Berg voller Probleme

Der neue Münchner Sportamtsleiter Thomas Urban hat alle Hände voll zu tun. Foto: Daniel von Loeper

Der frühere DAV-Chef Thomas Urban (48) ist der neue Leiter des Münchner Sportamtes - kein leichter Job.

 

München -  Vor dem Fenster prahlt die Natur mit einem bildschönen Föhn-Blick auf das Alpenpanorma. Währenddessen stellt sich drinnen der frühere Hauptgeschäftsführer des Deutschen Alpenvereins als neuer Leiter des städtischen Sportamtes vor. Auf den Netzwerker wartet ein Berg voller Sport-Probleme in München.

Seit sechs Wochen arbeitet sich Thomas Urban in die neue Aufgabe ein. Heute geht sein Amtsvorgänger Rudolf Behacker nach genau 20 Jahren in den Ruhestand.

Der gebürtige Ulmer Urban (48) lebt seit 13 Jahren mit seiner Familie in Dachau. Er kennt beide Seiten des Sports: Den aktiven und den der Funktionäre. Urban war zwölf Jahre bis 1992 persönlicher Referent des Generalsekretärs im Deutschen Leichtathletik-Verband. Dort hat er die Anti-Doping-Abteilung aufgebaut. Anschließend wechselte er zum Deutschen Alpenverein – „weil der Süden und die Berge mir näher liegen“.

Den DAV machte der leidenschaftliche Bergfex sportlicher. Daneben ist er Radrennfahrer, Tennisspieler und mit der Familie fährt er mit Inline-skates gerne rund um die Olympia-Regattastrecke.
Er kennt die Probleme der Münchner Vereine und Sportler. So will er sich um einen Mountainbike-Trail an der Isar kümmern, um die vielen Münchner, die Sport treiben ohne in einem Verein zu sein – und um den Zustand der Sportanlagen: Der Stadtrat will dafür den Etat um einige Millionen aufstocken.

 

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