München Jetzt geht’s bergab!

Winterzeit ist Rodelzeit Foto: SRT_4660001939

Auf zum Winterspaß auf zwei Kufen: Ob kleine Hügel für Anfänger oder ein anspruchsvoller Parcours für Profis. In München findet jeder Schlittenfan die spitzen Piste. Die AZ stellt auf dieser Seite die schönsten Rodelstrecken in und um München vor.

 

MÜNCHEN Zugegeben, so richtig dick ist die Schneehülle in der Stadt noch nicht. Aber der Winter beginnt ja gerade erst. Heute soll laut Wetterbericht noch ein bisschen Auflage dazu kommen. Und mit ein bisschen gutem Willen und dem richtigen Gefährt geht längst schon was in Sachen Schlittenfahren. Rund um die Stadt, vor allem in Richtung Berge, ist die weiße Pracht schon locker bis zu 30 Zentimeter hoch. Wohin also zum Rutschen? Die AZ stellt die schönsten Rodel-Pisten in München und Umgebung vor:

Zwei Versionen auf einer Piste – das bietet der Hügel im Ostpark. Je nach Mut und Können geht’s mal eher sanft, mal ganz schön rasant gen Tal. Besonders lang sind die Abfahrten an der Heinrich-Wieland-Straße.

Ob die Spiele 2018 nach München kommen – keiner weiß es. Aber olympisch Schlittenfahren kann man schon lange: Und zwar im Norden am Olympiaberg, wo es stolze 50 Meter weit in die Tiefe geht – und das in der Großstadt.

Direkt am U-Bahnhof mit seinem auch nach 13 Jahren immer noch reichlich futuristisch wirkenden Glasdach liegt der Rodelhügel am St.-Quirin-Platz. Ein beliebter Treffpunkt für alle Rutscher aus dem Viertel – und perfekt zu erreichen.

Ein perfekter Einstieg ins Rodlerleben ist der kleine Hügel in den Frühlingsanlagen in der Au. Zwischen der Humboldt- und der Claude-Lorraine-Straße geht’s nur ein paar ungefährliche Meter runter– großen Spaß macht’s trotzdem.

Auch ein Tipp für Anfänger und eher vorsichtige Wiederaufsteiger: der Hügel am Monopteros im Englischen Garten. Die Umgebung ist schön, die Piste nicht zu lang und nicht zu steil. Alles ist gerade so, dass man wieder Lust auf mehr kriegen könnte.

Mit der Trambahn zum Tiroler Platz – und dann rauf auf den Harlachinger Berg: Das Schlittenvergnügen vor der Haustür und an der Tram zieht vor allem die kleinen Wintersportler und ihre Begleitung an.

Runter kommen sie immer: Das Königsbergerl in Bogenhausen gleich bei der Kirche St. Georg ist ideal für Anfänger auf zwei Kufen, auf Zipfelbob oder Rutscherl. Aber auch Fortgeschrittene haben hier in den Maximilians-Anlagen ihren Spaß.

Das Rodel-Paradies am Maximilianeum bietet leichte Pisten, aber auch Anspruchsvolles für Könner. Gefürchtet ist die „Todespiste“ mit reichlich Bäumen bis runter zur Isar.

Der Fröttmaninger Müllberg kann sich mit einem Superlativ schmücken: Die Piste ist mit rund 230 Meter die längste Münchens.

Mit der U 6 bis zum Westpark, per Auto zur Hinterbärenbadstraße – die kleinen Hügel sind perfekt für Zwergerl geeignet.

Die längste Schlittenabfahrt Bayerns bietet mit 6,5 Kilometern am Stück der Wallberg. 825 Meter beträgt der Höhenunterschied. Ab Samstag ist hier nach der großen Revision wieder Liftbetrieb. Ganz neu in der Saison 2010/11: Eine mobile Schneekanone sorgt für gleichbleibend guten Rutsch-Untergrund, präpariert wird täglich frisch.

Einen kleinen, aber kinderfreundlichen Lift bietet die Abfahrt in Leutstetten . Schräg gegenüber von der Schlossgaststätte, wo es sich nach dem Rodeln gut aufwärmen lässt beim Glühwein, geht’s rein. Parken ist für Spätankommer mitunter schwierig.

Die fünf Kilometer lange Naturrodelbahn am Hirschberg bei Kreuth (Länge 4,5 Kilometer, Höhendifferenz 460 Meter) ist auch für Kinder geeignet. Rauf geht’s über die beliebte Wanderstrecke zum Hirschberghaus.

Mit ihren 5,5 Kilometern Länge gehört die Strecke vom Blomberg bei Bad Tölz zu den längsten Naturrodelbahnen in Bayern. Mit dem Sessellift geht’s hinauf in luftige Höhen – und dann rasant ins Tal.

Wildromantisch schlängelt sich die Rodelbahn vom Berggasthof Hocheck oberhalb von Oberaudorf zur Talstation der neuen 4er-Sesselbahn. Die drei Kilometer lange Piste ist gut abgesichert und gepflegt, also problemlos von der ganzen Familie zu benutzen.

Die Rodelbahn in Bad Wiessee ist im unteren Teil sehr flach – wer nicht genug Schwung hat, muss den Schlitten ein Stück ziehen. Aber dafür ist die Strecke immerhin 4,2 Kilometer lang, die Höhendifferenz beträgt 470 Meter. Wer’s ein bisserl ruhiger angehen lassen will, kann auch die kleinen Wiesseer Pisten am Freihaus und am Breitenbachtal ausprobieren.

 

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