Mord in Großhadern Heimtückischer Mord: Münchner Patentanwalt erdrosselt Mutter

Der 43-jährige Diplom-Chemiker erdrosselte seine Mutter in ihrer Wohnung in einem Großhaderner Mehrfamilienhaus. Foto: Daniel von Loeper

Familiendrama in Großhadern: Ein 43-jähriger Anwalt hat seine Mutter in ihrer Wohnung mit einem Gürtel erdrosselt. Bei der Polizei sagt er aus, dass er seiner Mutter die Schande einer Zwangsvollstreckung ersparen wollte.

 

Großhadern - In einer Wohnung in Großhadern hat ein 43-jähriger seine Mutter ermordet. Wie die Polizei am Samstagvormittag berichtete, handelt es sich bei dem Opfer um eine 76-jährige Deutsche.

Laut Angaben der Polizei hat der 43-jährige Diplom-Chemiker, der für einen Patentanwalt arbeitete, seine Mutter am Freitagnachmittag von hinten erdrosselt. Offenbar benutzte er bei der Tat einen Gürtel. Nach dem Mord verließ er die Wohnung in dem Fünf-Parteien-Haus, fuhr zu seinem Arbeitgeber und erzählte ihm, dass er etwas "Schreckliches" getan habe. Der alarmierte sofort die Polizei.

Mittlerweile hat der Täter den Mord gestanden. Als Tatmotiv kommen hohe Schulden in Frage.

Der Sohn sagte bei der Polizei aus, dass er auf Grund seiner Spielsucht in extremen finanziellen Schwierigkeiten stecke und er seiner Mutter die Schande einer Zwangsvollstreckung ersparen wollte.

Der Ermittlungsrichter hat am Samstagnachmittag Haftbefehl wegen Mordes aus Heimtücke erlassen. Nach der Tat nahm der Mann auch noch den Schmuck seiner Mutter mit. Mit dem Verkauf wollte er wohl einen Teil seiner Schulden begleichen.

 

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