Mord in bester Gesellschaft, Tatort und Einsatz in Hamburg Krimi-Tipps am Donnerstag

Größstädter Wendelin (Fritz Wepper) nimmt einen Fall in der bayerischen Provinz an Foto: ARD Degeto/Tivoli Film/J. Krause-Burberg

Im Ersten ermittelt Fritz Wepper für einen Kollegen am Tegernsee. Auch Ballauf und Schenk machen sich im WDR auf den Weg in die Provinz. In ZDFneo stirbt ein Hauptkommissar des Drogendezernats. Und danach wird ein Hamburger Apotheker ermordet aufgefunden.

20:15 Uhr, Das Erste, Mord in bester Gesellschaft: Das Ende vom Lied

Während Wendelin Winter (Fritz Wepper) die Urlaubsvertretung für einen Kollegen am Tegernsee übernimmt, genießt seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) zu Hause die sturmfreie Bude. Schon bald aber kehrt der besorgte Vater nach München zurück, um nach dem Rechten zu sehen - und um Kommissar Ackermann (Johann Schuler) bei der Aufklärung eines brisanten Mordfalls zu unterstützen. Schlagerstar Ronny König (Max Volkert Martens) steht unter dem Verdacht, etwas mit dem Tod einer seiner Verehrerinnen zu tun zu haben. Nachdem auch seine einstige Bühnenpartnerin tot aufgefunden wird, spricht alles gegen den abgehalfterten Sänger, der sich zudem als notorischer Frauenhasser entpuppt. Doch sein psychologischer Sachverstand führt Wendelin auf eine ganz andere Fährte.

20:15 Uhr, WDR, Tatort: Schürfwunden

Bei einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter wird der Fahrer erschossen. Täter Guido Jensch kann mit der Beute entkommen, und seine vermutliche Komplizin muss aus Mangel an Beweisen freigelassen werden. Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) bekommen eine mysteriöse Postsendung. Die Kommissare machen sich auf den Weg nach Neu-Schaffrath, ein wegen des Braunkohletagebaus umgesiedeltes Dorf. Dort war der Brief aufgegeben worden. Nebenan, im verlassenen Dorf, das auf die Abriss-Bagger wartet, gibt es nur noch wenige Bewohner, die sich der Umsiedlung entgegen stellen. Aber Einige in dieser Nachbarschaft scheinen mehr zu wissen, als sie zugeben wollen.

20:15 Uhr, ZDFneo, Einsatz in Hamburg: Die letzte Prüfung

Jenny (Aglaia Szyszkowitz) und ihre Kollegen Brehm (Rainer Strecker) und Wolfer (Hannes Hellmann) tappen zunächst im Dunkeln. Dieter Jander, Hauptkommissar im Drogendezernat, stirbt bei einem Autounfall mit offensichtlicher Fahrerflucht. Steht hinter der Fahrerflucht womöglich ein gezielter Racheakt oder war Janda nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort? Bei ihren weiteren Ermittlungen stellt sich schnell heraus, dass der Wagen Nils Steenbergs (Janek Rieke) Onkel, dem Hamburger Juristen Hein Steenberg, gehörte. Nils hatte den Wagen jedoch am Unfalltag als gestohlen gemeldet und war nachweislich zur Tatzeit in der Prüfung zum zweiten Staatsexamen: ein absolut wasserdichtes Alibi. Von einem Kollegen des Nachbar-Dezernats erhalten Jenny und ihre Kollegen den Hinweis, dass sich der gestohlene Wagen bereits auf dem Frachtschiff nach Afrika befindet.

21:45 Uhr, ZDFneo, Einsatz in Hamburg: Tödliches Spiel

An einem Samstagnachmittag liegt Gerhard Wunder tot in seiner Apotheke im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Ein Nachbar hatte den ermordeten Apotheker gefunden. Für die Ermittler Jenny Berlin (Aglaia Szyszkowitz), Hans Wolfer (Hannes Hellmann) und Volker Brehm (Rainer Strecker) ist damit das Wochenende gelaufen. Statt Freizeit ist Arbeit angesagt. Bei einer ersten Zeugenvernehmung trifft Wolfer auf einen alten Bekannten: Dr. Renner (Gerd Wameling) und er kennen sich seit 20 Jahren. Sie haben damals in derselben Mannschaft Fußball gespielt. Während Berlin und Wolfer die Angestellte des Apothekers, Silke Stahl (Paula Birnbaum), vernehmen, schaut sich Brehm in der Wohnung des Ermordeten um. Wunder scheint ein Mann ohne Eigenschaften. Erstaunlicherweise findet sich in der Wohnung aber ein Waffenschein. Silke Stahl kann das erklären. Der Apotheker hatte große Angst vor Überfällen. Doch die Kontrolle der Lagerbestände ergibt, dass kein einziges der einschlägigen Medikamente fehlt. Stattdessen finden sich in der Hose des Verstorbenen Papierfetzen. Jenny setzt diese in einer Nachtschicht akribisch zusammen.

 

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