"Möglich ist alles" Geht Harald Glööckler in die Politik?

Den Medienskandal um erfundene Kokain-Anschuldigungen konnte Harald Glööckler schnell vom Tisch fegen. Jetzt hat der Modeschöpfer viel vor - vielleicht sogar den Gang in die Politik, wie er in seinem neuen Buch anmerkt.

 

Designer Harald Glööckler (48) lässt sich auch nach dem überstandenen Wirbel um ungerechtfertigte Drogen-Vorwürfe nicht aus der Öffentlichkeit vertreiben: "Ich bin bereit, weiter für das zu kämpfen, was ich mir hart erarbeitet habe, und weiter für das zu leben, was ich liebe. Ich werde mich weiter für Kinder stark machen und als Tierschutz- und Friedensaktivist tätig sein", erklärt er am Ende seines neuen Buches "Der Medienskandal". Und er macht eine überraschende Ankündigung: "Vielleicht gehe ich in die Politik. Möglich ist alles."

Es wäre nur konsequent: "Ich habe große Probleme, eine Partei zu finden, die mich vertritt", sagte Glööckler im September der "Tageszeitung". Da liegt es doch nahe, sich selbst zu vertreten. Außerdem vermisse er den Glamour in der Politik, da gäbe es in Deutschland nur wenige Ausnahmen: "Herr Gysi, der leuchtet", findet Glööckler. "Sonst gab es noch Hildegard Hamm-Brücher. Wer wenigstens einen gewissen Glanz versprüht hat, war das Ehepaar Stoiber. Das lag an der bayerischen Pracht", schwärmt der Modezar parteiübergreifend. Doch der Glamour sei nicht alles, "sonst können wir gleich Herrn Glööckler als Bundespräsidenten wählen", scherzte der Designer. Oder zeigte er da schon seine Ambitionen?

 

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