Mobiltelefone weiterverkauft Abgelehnte Asylbewerber als Betrüger enttarnt

Zwei Betrüger gingen der Polizei bei der Abnschiebung ins Netz (Symbolbild). Foto: dpa

Direkt bei der Abschiebung nach Serbien ist ein Betrügerpaar aufgeflogen. Der 45 Jahre alte Mann und seine Komplizin (39) hatten widerrechtlich erworbene Smartphones und Tablets verkauft.

 

München - Schleierfahnder hatten bereits am vergangenen Dienstag zwei abgelehnte Asylbewerber in einem Reisebus kontrolliert, der sich auf der Ausreise in Richtung Serbien befand. Bei der Durchsuchung des Gepäcks wurden mehrere, kurz vor der Ausreise abgeschlossene, Mobilfunkverträge gefunden. Als Prämien dazu hatten die zwei beschuldigten Serben mehrere hochwertige Smartphones und Tablets erhalten.

Bei der Einvernahme gaben der Mann und seine Begleiterin an, dass sie keine Absicht hätten die Rechnungen für die Mobilfunkverträge zu begleichen. Als Grund nannten sie laut Polizeibericht vom Sonntag die Abschiebung aus Deutschland. Da Mobiltelefone und Tablets hatten sie bereits weiterverkauft.

Die beiden Serben durften nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung weiterreisen. Gegen beide wurden Strafanzeigen wegen Betrugs eingeleitet.

 

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