Mittwoch im AZ-Interview Ortega: Darum habe ich auf den Tisch gehauen

Stefan Ortega gehört zu den wichtigsten Spielern des TSV 1860. Foto: Rauchensteiner

Nach der Derby-Pleite des TSV 1860 in Nürnberg hielt Löwen-Keeper Stefan Ortega eine vielbeachtete Brandrede. Im AZ-Interview erklärt er, wieso.

 

München - Ortega mag erst 22 Jahre alt sein. Doch der Torhüter weiß genau, was er will. Das liegt daran, dass er schon früh lernen musste alleine für sich zu sorgen. Mit 14 war er zuhause ausgezogen, um Profi-Fußballer zu werden.

Bei den Löwen spielt er seine erste Saison als Nummer eins. Die Verantwortung im Abstiegskampf zu übernehmen, ist für ihn kein Problem - im Gegenteil. "Ich habe sehr früh gelernt mich durchzusetzen, mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich sage, was ich denke, und bin mir nicht zu schade, was abzubekommen. Mit Gegenwind kann ich umgehen."

Deswegen ist der Neuzugang bereits jetzt einer der wichtigsten Spieler im Kader des TSV. Seine eigenen Leistungen bezeichnete er zuletzt als "schwankend". Doch in seiner Position ist auch entscheidend, die Erfahrung im Abstiegskampf, die er bereits in Bielefeld gesammelt hat, an seine Kollegen weiterzugeben. Spieler wie er müssten jetzt "zeigen, dass wir keine Angst haben und die Situation annehmen".

Deswegen habe er auch nach dem Nürnberg-Spiel auf den Tisch gehauen. Dennoch gibt es noch immer eine Menge zu verbessern - denn längst passt nicht alles im Team. Nicht nur sportlich.

Was Ortega damit meint, lesen Sie am Mittwoch im Exklusiv-Interview der AZ mit der Nummer eins der Löwen.

 

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