Mitgliederrevolte gegen Ismaik Hoeneß: So beurteilt er die Lage bei 1860

Werden wohl keine besten Freunde: Uli Hoeneß und Hasan Ismaik. Foto: sampics/Augenklick, dpa

Die denkwürdige Mitgliederversammlung bei 1860 hat hohe Wellen geschlagen. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich jetzt in die Debatte um den Konflikt mit Hasan Ismaik eingebracht und klare Worte gefunden.

 

Singapur/München  - Der TSV 1860 München hat nach Ansicht von Uli Hoeneß nur ohne den Dauerkonflikt mit Investor Hasan Ismaik eine Chance auf eine erfolgreiche Zukunft. "Solange dieses Hickhack um den Herrn Ismaik nicht beendet ist, wird Sechzig nicht weiterkommen", sagte der Präsident des Stadtrivalen FC Bayern am Montag in Singapur. Dort wurde Hoeneß auf eine Mitgliederversammlung der "Löwen" am Sonntag angesprochen, als sich eine deutliche Mehrheit für ein Ende des Kooperationsvertrags des Fußball-Regionalligisten mit Investor Ismaik aussprach. Welche Folgen das Votum hat, war zunächst unklar. Auch für Hoeneß war die Situation aus der Ferne nicht einzuschätzen.

Das denkt Hoeneß über das Interesse von Gerhrad Mey

Allerdings erinnerte der Aufsichtsratschef des Rekordmeisters an jüngste Berichte, wonach Gerhard Mey, ein Münchner Geschäftsmann aus der Fahrzeugindustrie, an ein Engagement bei den Sechzigern denke. "Als ich vor einigen Wochen gelesen haben, dass der Gesellschafter von Webasto offensichtlich Interesse hat, da einzusteigen, wenn der Ismaik da aufhören würde, da habe ich mir gedacht, hoppla, das wäre mal eine Sache, die man ernst nehmen sollte", sagte Hoeneß.

 

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