Mit bizarrer Drohgeschichte Mann soll Nichte (12) und Freundin zum Sex gezwungen haben

Der Angeklagte Johann G. (l) und sein Verteidiger Gerhard Vaitl. Foto: dpa

Mit Drohungen und Erpressung soll ein 30-Jähriger seine Nichte und ihre Freundin zum Sex erpresst haben. Er behauptete, das Pentagon habe sich in ihre Handys gehackt und sie müssten nun alle seine Anweisungen befolgen. Seit Dienstag steht der Mann wegen 19 Fällen schweren sexuellen Missbrauchs vor dem Landgericht Deggendorf.

 

Deggendorf - Weil er seine zwölfjährige Nichte und deren zwei Jahre ältere Freundin sexuell missbraucht haben soll, steht ein Mann seit Dienstag vor dem Landgericht Deggendorf. Laut Anklage soll der 30-Jährige die beiden Mädchen mit einer erfundenen Geschichte um das US-Verteidigungsministerium und Droh-SMS zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann schweren sexuellen Missbrauch von Kindern in 19 Fällen und eine Vielzahl weiterer Sexualstraftaten vor. Um die Kinder zum Sex zu zwingen, soll der Mann in SMS an die Kinder behauptet haben, dass sich das Pentagon in deren Handys eingehackt habe. So sei eine ständige Überwachung möglich und die Mädchen müssten alle Aufgaben erledigen, die ihnen übertragen werden.

So sollten sie durch Geschlechtsverkehr dem Mann das Leben retten. Andernfalls kämen sie in ein Heim.

 

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