Missbrauchs-Vorwürfe Gegenklage! Bill Cosby geht in die Offensive

Bill Cosby wehrt sich gerichtlich gegen die Missbrauchsvorwürfe Foto: John Minchillo/Invision/AP

Bill Cosby geht gerichtlich gegen eine Frau vor, die ihm untersellt, sie als 15-jähriges Mädchen in der Playboy-Mansion sexuell missbraucht zu haben. Ihre Vorwürfe seien komplett erlogen, behauptet Cosbys Anwalt Martin Singer.

 

New York - Genug ist genug, scheint sich Bill Cosby (77) nun zu denken und wehrt sich gegen die immer lauter werdenden Missbrauchsvorwürfe. So hat der US-Komiker nun seinerseits Klage gegen eine Frau namens Judy Huth eingereicht, welche ihm unterstellt, sie vor 40 Jahren in der Playboy-Mansion missbraucht zu haben. Das berichtet die US-Klatschseite "TMZ".

Weiter heißt es in dem Bericht, dass Huths Vertretung vor einem Monat an Cosbys Anwalt Martin Singer mit dem Angebot herangetreten sei, für 100.000 Dollar das Schweigen der Frau erkaufen zu können. Später, als sich immer mehr Frauen gemeldet haben, sei die Summe auf 250.000 Dollar erhöht worden.

Auch Huths Behauptung, Cosby habe 1974 die damals erst 15-Jährige bei einem Trinkspiel willentlich abgefüllt, dementiert Singer vehement. Schließlich, so die Argumentation, sei Cosby überzeugter Anti-Alkoholiker. Die Klage soll daher nicht nur abgewiesen werden, Cosby fordert laut "TMZ" auch eine finanzielle Strafe für das vermeintliche Opfer.

Aus den Details der Anklageschrift der Frau ging kürzlich hervor, dass Cosby sie an besagtem Tag zunächst in ein Schlafzimmer gelockt und "versucht" habe, "seine Hand in ihre Hose zu schieben". Dann habe er ihre Hand in seine genommen und damit "gegen ihren Willen" sexuelle Handlungen an sich vollzogen. "Das traumatische Ereignis in so jungen Jahren" habe bei der Klägerin derartige "psychische Schäden und seelischen Schmerz" hinterlassen, dass sie ihr Leben lang unter den Folgen zu leiden hatte.

 

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