Millionen in Vorverkäufen Gary Barlows Musical sahnt jetzt schon ab

Gary Barlow bei der Uraufführung von "Finding Neverland" in New York Foto: Greg Allen/Invision/AP

Allen miserablen Kritiken zum Trotz scheint Gary Barlows Broadway-Musical "Finding Neverland" jetzt schon zum Kassenschlager zu werden.

New York – Wer zuletzt lacht, lacht am besten: Obwohl Gary Barlows (44, "Shame") Broadway-Musical "Finding Neverland" von den Kritikern in der Luft zerissen wurde, bahnt sich schon jetzt ein kommerzieller Erfolg für den Take-That-Star an. Wie die britische Zeitung "The Daily Mirror" berichtet, sahnte das Musical bisher 6,7 Millionen Pfund (umgerechnet rund 9,3 Millionen Euro) in Vorverkäufen ab.

Auch beim Publikum kam die Adaption des Films "Wenn Träume fliegen lernen" offenbar an. Am Mittwochabend, als das Stück in New York Premiere feierte, gab es Standing Ovations. Kritiker hingegen konnten dem Stück wenig abgewinnen. "Langweilig", "zäh" und "klischeebeladen" lautete das Urteil.

Als Hauptschwäche des Musicals sah man ausgerechnet die von Barlow selbstkomponierte Musik. Da half auch nicht, dass das Stück über das Leben des Peter-Pan-Autors J.M. Barrie mit so namhaften TV-Stars wie Kelsey Grammer (60, "Cheers") und Matthew Morrison (36, "Glee") in den Hauptrollen aufwartet.

Barlow dürfte sich angesichts der aktuellen Zahlen nun ins Fäustchen lachen. Schon zuvor hatten Produktionsmitglieder auf den Erfolg von "Wicked" hingewiesen, das nach vernichtenden Kritiken 10 Jahre erfolgreich auf dem Broadway gelaufen war. Co-Songschreiber Eliot Kennedy wird im "Daily Mirror" zitiert: "Nun, die Kritiker hassen 'Finding Neverland' - was wohl bedeutet, dass wir jahrelang laufen werden. Super!"

 

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