Milbertshofen Finanzieller Engpass: Muss die OlyDisco dicht machen?

Das Olydorf mit seinen beliebten Bungalows. Über 2000 Studenten wohnen in der Wohnanlage des Studentenwerks München. Foto: ho | Fotoclub der "Studenten im Olympiazentrum e.V."

Trotz Jubiläum im kommenden Jahr hat der Studentenverein nichts zu feiern: Ihm droht das Aus. Woran das liegt.

Milbertshofen - Im kommenden Jahr wollte der Verein der Studenten im Olympiazentrum e.V. das 40. Jubiläum feiern. Nun droht dem traditionsreichen Verein das Aus!  Man stehe vor einem „bedrohlichen finanziellen Engpass“, wie Vereinsvorsitzende Laura Korfmann erklärt.

Knapp 14000 Euro fordert das Studentenwerk München. Laut einem Sprecher handelt es sich um Nachzahlungen und eine übernommene Rechnung des Faschings „OlympiaLust“. Genauer geht es um Bauzäune, wie Laura Korfmann bestätigt. Allerdings legte der Verein Einspruch gegen die ursprüngliche Rechnung einer Firma ein. Die wandte sich an das Studentenwerk, das die Zahlung übernommen habe – ohne Absprache.

Nun fordert das Studentenwerk dieses Geld zurück. Geld, das die Studenten nicht einfach zahlen können. Wegen Renovierungsarbeiten durch das Studentenwerk musste der Verein fast zwei Jahre auf die Bierstube und die OlyDisco verzichten. Zwei Jahre, in denen man kein Geld erwirtschaften konnte.

Mittlerweile sind die Räume wieder geöffnet – Probleme gibt es aber weiterhin. Matthias Gerlach, zweiter Vereinsvorsitzender, beklagt, dass trotz energetischer Sanierungsmaßnahmen eine drastische Steigerung der Nebenkosten um 260 Prozent erfolgt sei.

Wie es in Zukunft zwischen den „Studenten im Olympiazentrum e.V.“ und dem Studentenwerk München weitergeht, bleibt zunächst offen. Die nächsten Gespräche zwischen Studentenverein und Studentenwerk finden am 20. September statt – Ausgang unklar. 

 

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