Milbertshofen-Am Hart "Besitzerlose Fahrräder, die ewig rumstehen, nerven"

Leo Meyer-Giesow ist einer der stellvertretenden Vorsitzenden im BA Milbertshofen-Am Hart und ÖDP-Vorstandsmitglied. Foto: ho/Tim Wessling

Dozent Leo Meyer-Giesow (37) vom Bezirksausschuss Milbertshofen-Am Hart sagt im Stadtviertel-Fragebogen der AZ, was ihn im Viertel stört.

 

Was schätzen Sie am Viertel?

* Das Stadtviertel hat einen offenen Charakter und kaum hohe Mauern und Zäune, hinter denen sich Menschen verschanzen.

* Fußgänger und Radfahrer beleben die Straßen und man trifft beim Einkaufen meist Bekannte.

Wo kann man am besten entspannen?

* Olympiasee: Vorbildliche Landschaftsplanung, ruhige Sitzbänke, stimmungsvolle Open-Air-Konzerte im Theatron.

Wo gibt es Probleme?

* Überfüllte Bahnen

* Zu viel Auto-Verkehr

* Einpendler blockieren die Anwohnerparkplätze.

Was ärgert Sie ganz konkret?

Besitzerlose Fahrräder, die monate- und jahrelang Radlständer blockieren.

Welches Vorurteil über das Viertel nervt Sie am meisten?

Das Vorurteil “Glasscherbenviertel Milbertshofen“. Die Kriminalität im Stadtteil entspricht dem Münchner Durchschnitt.

Was sind die wichtigsten Projekte der nächsten Jahre?

*
Ausbau von U-Bahn und Trambahn, Regionalbahn- und S-Bahn

* Neubau Gymnasium Am-Hart

* Sanierung Bernays-Schule.

Und was muss verhindert werden?

Überlastete Infrastruktur und überteuerter Wohnraum durch zu starkes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum

Auf welche Veranstaltung im Stadtteil freuen Sie sich heuer am meisten?


Auf die Feierlichkeiten anlässlich der hundertjährigen Eingemeindung der Stadt Milbertshofen nach München am 01.04.1913

Jeder Ort hat einen „Schandfleck“. Welcher ist das in Ihrem Stadtteil?

Der ehemalige Busbahnhof am U-Bahnhof Olympiazentrum: Seit mehreren Jahren steht das Dach vor dem Einsturz. Die versifften überdachten Bereiche vor den U-Bahn-Zugängen werden durch die SWM nie richtig gereinigt.

Haben Sie drei Tipps für Neulinge im Viertel?


* Fernblick vom Olympiaturm

* Spaziergang vom Petuelpark zur Nordhaide durch den Grünzug auf der ehemaligen Trambahntrasse

* mittelalterlicher Altar in der Alten St.-Georgs-Kirche.

Sie möchten auch den Stadtviertel-Fragebogen der AZ beantworten? Schreiben Sie einfach an stadtviertel@abendzeitung.de.  

 

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