Michael Egan zieht Klage zurück Bryan Singer: Rückschlag für angebliches Missbrauchs-Opfer

Muss sich gegen schwere Vorwürfe wehren: Filmemacher Bryan Singer Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Die Glaubwürdigkeit von Bryan Singers angeblichem Opfer Michael Egan hat weiteren Schaden genommen: In einem anderen Missbrauchs-Verfahren zog er nun seine Klage zurück.

 

Michael Egan sorgt mit seinen Klagen für viel Aufsehen in der Filmbranche. Er beschuldigt einige Hollywood-Größen, darunter Regisseur Bryan Singer (48, "X-Men"), ihn als Teenager sexuell missbraucht zu haben. Doch nun hat sein kontrovers diskutierter Feldzug einen ersten Rückschlag erlitten: In einem der Verfahren trieben der ebenfalls angeklagte ehemalige Disney-Manager David Neuman und seine Anwältin Patricia Glaser Egan und seinen Anwalt Jeff Herman derart in die Enge, dass diese die Klage freiwillig zurückzogen, wie unter anderem das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" berichtet.

Neuman hatte im Mai eine Erklärung Egans aus dem Jahr 2003 vorgelegt, in der dieser angab, dass es nie einen sexuellen Kontakt zwischen ihm und Neumann gegeben, und dieser sich ihm gegenüber nie unangemessen verhalten hätte. Nach dem Rückzug der Klage kündigte Glaser nun an, die Kläger für dieses "gegenstandslose und verleumderische Verfahren" zur Rechenschaft zu ziehen. Auch Singer hat wiederholt erklärt, dass er seine Unschuld beweisen könne.

 

0 Kommentare