Metten Geisterfahrer auf A3 reißt Frau mit in den Tod

Ein Geisterfahrer ist auf der A3 am frühen Sonntagmorgen frontal in einen Kleinbus gerast. Dabei kam er ums Leben und riss eine Frau, die in dem Bus unterwegs gewesen war, mit in den Tod.

 

Metten – Geisterfahrer-Unfall mit zwei Toten und drei Verletzten in Niederbayern: Ein Autofahrer ist am Sonntagmorgen bei Iggensbach im Kreis Deggendorf in falscher Richtung auf die Autobahn 3 gefahren und in einen Kleinbus gerast.

Eine Businsassin und der Geisterfahrer starben, wie die Polizei mitteilte. Drei weitere Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Die verheerende Frontalkollision ereignete sich gegen 06.00 Uhr kurz vor der Donaubrücke Metten. Zuvor war der 45-jährige Autofahrer aus dem Landkreis Passau bereits 22 Kilometer in falscher Richtung unterwegs gewesen.

Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer alarmierten die Polizei, die den Geisterfahrer aber nicht mehr stoppen konnte. Dieser prallte schließlich mit seinem Wagen frontal in den mit vier Personen besetzten Bus aus Ungarn.

Der Falschfahrer und eine 26-jährige Frau aus dem Bus waren beide nicht angegurtet und beim Eintreffen der Helfer bereits tot. Der 49-jährige Busfahrer wurde schwer verletzt. Zwei weitere Ungarinnen erlitten leichte Verletzungen. Alle Überlebenden waren angegurtet.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Österreich bis 09.30 Uhr gesperrt. Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz.

Hinweise, dass der Geisterfahrer Suizid begehen wollte, gibt es nach Angaben eines Polizeisprechers nicht. Offenbar stand er auch nicht unter Alkoholeinfluss.

 

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