Messe in Riem Bauma 2013: Die Monster-Show in Riem

Die Bauma ist ein großer "Spielplatz für Männer" - Wer für die Baumaschinen-Messe nicht extra nach Riem fahren will, der kriegt auch hier gewaltige Schaufeln und Kräne zu sehen - zum Durchklicken! Foto: Gregor Feindt

Stahl, Ketten, Kipper, Rohre, Reifen, Kräne – und alles in Größe XXL: Auf der Bauma, die in München zum 30. Mal stattfindet, ist einfach alles gigantisch. Knapp eine halbe Million Besucher werden erwartet. Es wird voll in der Stadt.

 

Riem -  Drei Frauen. Mehr sind beim Rundgang auf dem Messegelände nicht zu sehen. Stattdessen: Stahl, Ketten, Walzen, Haken, Rohre, Reifen, Öfen, Förderbänder, Lkw, Mischer, Blaumänner, Bauhelme und jede Menge Bier.

Die Bauma macht ihrem Ruf als größter Männer-Spielplatz der Welt alle Ehre. Zum 30. Mal findet die Mega-Messe in München statt – und ist so groß wie nie zuvor. Die Ausstellungsfläche ist 570000 Quadratmeter groß, verteilt auf 16 Hallen und das 55 Fußballfelder große Freigelände.

Von Montag bis Sonntag gibt es hier Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge, Baugeräte und Baukräne von rund 3400 Ausstellern. Über 450000 Besucher sollen sich das ansehen, auch das: Weltklasse.

Die Messe hofft sogar auf die magische Marke von 500000 Gästen, die mit mehr als 2800 Bussen und rund 110000 Autos aufs Gelände kommen. Auch die Einnahmen werden gigantisch sein: 72 Millionen Euro Umsatz soll die Bauma bringen – ein Viertel des Jahresgesamtumsatzes.

Italien, China, die USA, die Türkei, Großbritannien und die Niederlande schicken je über 100 Aussteller ins Rennen, den größten Anteil an der internationalen Messe hat aber immer noch Deutschland mit 1366 Ständen.

Der größte Aussteller ist Liebherr aus Baden-Württemberg, der mit die größten Maschinen auf dem Gelände hat. Nur der US-Hersteller Caterpillar kann den Schwaben das Wasser reichen. Er hat eine ganze Halle für sich allein gemietet.

So viele Menschen muss die Stadt erstmal aufnehmen. Die Hotels sind traditionell bis auf die letzte Besenkammer ausgebucht, die Betreiber verlangen Höchstpreise.

Ein AZ-Schnell-Check zeigt: In den Leonardo-Hotels kostet ein Zimmer in der nächsten Woche 370 bis 470 Euro je nach Standort. Die Pension „Günstig schlafen 24“ im Westen der Stadt hätte gerne 200 Euro die Nacht. Das liegt immer noch unter dem Preisdurchschnitt von 218 Euro, das die Webseite „hotel.de“ ausgerechnet hat.

Die Bauma richtet sich ans Fachpublikum. Normalbürger dürfen aber auch kommen. Ein Tagesticket kostet online 20 Euro (www.bauma.de/tickets), an der Kasse 26 Euro.

Wer das nicht zahlen will, kann die Monster-Show der Mega-Messe einfach in der Bilderstrecke bestaunen.

 

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