Menschenhandel Sie handelte mit Babys: Todesstrafe Ärztin in China

Ein Neugeborenes. (Symbolbild) Foto: Caroline Seidel/dpa

Sie erzählte den Eltern, ihre Kinder seien unheilbar krank und nahm ihnen die Säuglinge weg. Dann verkaufte die Ärztin die Neugeborenen an Menschenhändler. Dafür wurde sie nun in China verurteilt.

 

Peking – Ein Gericht in China hat eine Ärztin wegen Kinderhandels zu einer Todesstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Frau hatte sieben Babys von Patienten an Menschenhändler verkauft, wie ein Gericht in der Stadt Weinan in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi am Dienstag mitteilte.

Die Strafe kann bei guter Führung in zwei Jahren in eine lebenslange Haft oder eine lange Haftstrafe umgewandelt werden.

Die Ärztin hatte den Patientinnen laut Gericht nach der Entbindung erzählt, ihre Babys litten an einer tödlichen Krankheit, und die Kinder mitgenommen. Anschließend hatte sie die Neugeborenen verkauft.

 

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