Mehrere hundert Jobs gerettet Neustart für Alno: Auslieferung erster neuer Küchen bis März

Nachdem der britische Investor Riverrock Mitte Dezember große Teile von Alno übernommen hat, wird der Küchensteller noch im Frühjahr wieder neue Küchen ausliefern. 

Pfullendorf - Nach Übernahme durch einen Investor wird der Küchenhersteller Alno in den nächsten Wochen wieder mit der Produktion beginnen.

Unter dem Namen Neue Alno GmbH wolle man noch im ersten Quartal neue Küchen ausliefern, teilte Geschäftsführer Andreas Sandmann im baden-württembergischen Pfullendorf mit. Für einige hundert Mitarbeiter des Küchenbauers bedeutet dies die Rettung ihrer Jobs. 320 Verträge seien bereits abgeschlossen, erklärte Sandmann. Bei einer mittleren zweistelligen Anzahl von Verträgen warte man noch auf die Rücksendung.

Massekredit half den Betrieb aufrechtzuerhalten

Mitte Dezember hatte der britische Investor Riverrock große Teile von Alno für rund 20 Millionen Euro übernommen. Ein sogenannter Massekredit der Briten über sechs Millionen Euro half dem Küchenbauer, den Betrieb zunächst aufrechtzuerhalten.

Dass das Kapitel Alno doch nicht endgültig vorbei sein würde, war Ende November noch nicht absehbar. Damals hatte Insolvenzverwalter Martin Hörmann das Aus des Traditionsunternehmens verkündet, weil man sich über Monate hinweg mit keinem Investor hatte einigen können.

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