Mehr Fußball Raul im Zoo-Viertel

Der Real-Star ist bei Schalke angekommen.Seine Frau und die fünf Kinder bringt er auch mit. Die Familie lässt sich aber nicht in Gelsenkirchen nieder, sondern doch lieber in Düsseldorf.

 

GELSENKIRCHEN Kurzer Ausflug in den Ruhrpott-Slang:

Jetz isser auf Schalke!

Raul (33), Superstar von Real Madrid, hat sich am Mittwoch in Gelsenkirchen als Neuzugang vorgestellt. Er bekommt natürlich die von ihm seit Jahren bevorzugte Rückennummer 7, einen Zweijahresvertrag, geschätzte sechs Millionen Euro pro Jahr (plus weitere Zahlungen von Real, wo sein Vertrag noch ein Jahr lief) – und ganz viele Vorschusslorbeeren. Trainer Felix Magath sprach von einer „großartigen Nachricht für den FC Schalke“. Und: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist einen solchen Ausnahme-Fußballer und Weltklasse-Torjäger für einen Wechsel in die Bundesliga und zu Schalke zu begeistern.“

Am Dienstagabend hatte Magath in abschließenden Gesprächen Rauls Zusage erhalten. Nun soll der ablösefrei von den Königlichen geholte Star die Königsblauen strahlen lassen. Magath ist von Rauls Fitness überzeugt, auch wenn wenn dieser in den vergangenen zwei Jahren seinen Stammplatz im Verein verloren hatte und nicht mehr zur Nationalelf gehörte.

Magath: „Seine Qualitäten werden uns weiterhelfen. Seine Verpflichtung stellt einen entscheidenden Schritt in unseren Bemühungen dar, den Kader für zukünftige Aufgaben zu verstärken und umzustrukturieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit diesem sympathischen Profi. Und ich habe keinen Zweifel, dass er sich im Urlaub gut auf seinen neuen Klub vorbereitet hat.“ Am Dienstag war Raul in Düsseldorf gelandet, wo er mit seinen fünf Kindern sowie Ehefrau Mamen ein Haus im Zoo-Viertel beziehen wird. Drei seiner Kinder sollen dort die internationale Schule besuchen.

Den Kontakt zu Raul hatte dessen ehemaliger Mannschaft-Kollege und Schalkes Neuzugang Christoph Metzelder hergestellt. „Er wird uns sicher weiterhelfen“, sagte Metzelder. Er werde mit seiner „Extraklasse“ der jungen Mannschaft einen „Riesenschub“ geben.

Und auch Ruud van Nistelrooy, im Winter von Madrid zum HSV gewechselt war, freut sich auf seinen altem Weggefährten, auf den er bereits an diesem Wochenende bei einem Test-Turnier auf Schalke treffen könnte. „Er ist ein Top-Spieler, ein Top-Profi und eine großartige Person. Dass er diesen Schritt geht, zeigt: Er ist noch nicht fertig.“

 

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