Mehr ekel als edel Dschungelcamp: Prost Mahlzeit bei Tiffany

Muss zur Dschungelprüfung in den Tiffany Flagship Store: Brigitte Nielsen. Für Martin Kesici ist das Dschungel-Abenteuer dagegen bereits vorbei. Brigitte Nielsen kann so leicht nichts mehr schocken. Wir zeigen ihr bewegtes Leben - In Bildern! Foto: RTL

Mehr Ekel als edel: Im Dschungelcamp eröffnet ein fiktiver Tiffany-Store – die Luxusfirma ist entsetzt.

Kakerlaken statt Karat, D-Promis statt Diamanten und Schlangen statt Steinchen: Ja, es liegen Welten zwischen dem Dschungelcamp und einem Juwelier. Zumindest war das bis Freitagabend so. Denn RTL hat das jetzt einfach mal geändert. Warum soll es im Trash-Camp zwischen Schleim und Dreck nicht auch ein bisschen funkeln und glitzern? Und Hochkarätiges wäre zwischen all den Nicht-Promis sowieso wünschenswert.

Allerdings geht es wohl mehr um Ekel, als um edel: Die Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow verkündeten Donnerstagnacht ganz stolz, dass es am nächsten Tag eine besondere Dschungelprüfung zu bestehen gäbe – unter dem Namen „Winterschlussverkauf“, was ja noch recht harmlos klingt. Schamlos dagegen diese Äußerung: „Der Edel-Juwelier Tiffany eröffnet seinen ersten Flagship Store im Dschungelcamp!

Es stinkt, es ist eklig, aber exklusiv!“ Spätestens seit dem Film-Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn dürfte jeder wissen, dass Tiffany kein fiktiver Name ist, sondern tatsächlich existiert. Der Deutschland-Sitz der Luxuskette ist in München – und Chefin Gitta Gräfin Lambsdorff ist alles andere als begeistert, dass Tiffany im Dschungel verunglimpft wird.

Die Gräfin: „Uns ist nicht bekannt, welchen Inhalt die Sendung haben wird. Tiffany & Co. hat mit der Sendung nichts zu tun: RTL hat keine Anfrage an uns gestellt und wir haben RTL keine Zustimmung erteilt, Tiffany & Co. in die Sendung einzubeziehen."

 

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