Mega-Projekt Zweite Stammstrecke Optimierungen geplant: So sollen Zeit und Geld gespart werden

2026 soll die Zweite Stammstrecke in Betrieb genommen werden. Foto: Peter Kneffel/dpa

Das Mega-Projekt Zweite Stammstrecke nimmt langsam Fahrt auf. Um Zeit und Geld zu sparen, plant die Deutsche Bahn nun Optimierungen.

München - Ein Jahr ist der Spatenstich für die Zweite Stammstrecke jetzt her. Im Zuge der Planungen für das Großprojekt wird nun über Optimierungen für den Bau der neuen Station am Hauptbahnhof nachgedacht. Dies bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bahn gegenüber der AZ.

Aus bautechnischen Gründen sei es demnach sinnvoller, den unterirdischen Bahnsteig Richtung Westen zu verschieben, damit dieser nicht mehr direkt unter der bestehenden Linie der U1/U2 liegt. Das zentrale Aufgangsgebäude unterhalb der Schalterhalle sei von dieser Änderung nicht betroffen und solle an gleicher Stelle gebaut werden, wie zunächst geplant.

Zweite Stammstecke: Darum fällt der Stachus-Tunnel weg

Durch das Verschieben des Bahnsteigs verschiebt sich auch der Hauptausgang der Station, wodurch der Fußgängertunnel vom Bahnhof zur Schützenstraße am Karlsplatz überflüssig wird und wegfällt. Für die Fahrgäste soll dadurch kein Nachteil entstehen, da diese oberirdisch Richtung Stachus marschieren können.

Hat man bei der Planung gepfuscht? Den Bedarf, nochmal in so großem Stil umzudisponieren, bezeichnet die Bahn als nicht unüblich: "Im Zuge der Realisierungsvorbereitung von Großprojekten gehören Optimierungen im Bauverfahren und im Bauablauf zum üblichen Prozedere." Dadurch solle eine optimale wirtschaftliche Bauweise gewährleistet sein. Bezüglich der aktuellen Optimierungspläne laufen Abstimmungen mit dem Eisenbahnbundesamt.

 

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