Medien Bohlens "Sch..."-Schweinderl quillt nach den DSDS-Castings über

Dieter Bohlen Foto: dpa

KÖLN/BERLIN - Ab in die Karibik heißt es nun für "Deutschland sucht den Superstar": Die Castings für die RTL-Show sind beendet, 120 Talente kamen in die zweite Runde. Während Dieter Bohlen diesmal für verbale Ausrutscher büßen musste, mäkelt TV-Kollege Stefan Raab am Prinzip DSDS herum.

 

Sonne, Songs und potentielle Superstars: Ab dem kommenden Samstag steht bei RTL der Recall für die Kandidaten von "Deutschland sucht den Superstar" an. Dieter Bohlen und seine beiden Mitjuroren konnten die besten 120 Kandidaten unter anderen in der Karibik ein zweites Mal begutachten. Damit endete mit der Sendung vom gestrigen MIttwoch auch offiziell die Casting-Phase der Talentshow.

Auch diesmal sorgten die Sprüche von Dieter Bohlen für mächtig Aufregung. Neu in dieser Staffel war das Sparschwein auf dem Jurypult, mit dem Bohlen finanziell Abbitte leisten musste: "Manche Leute fanden meine Kraftausdrücke zu hart, deshalb schmeiße ich jetzt immer einen Euro ins Sparschwein, wenn ich "Scheiße" sage." Sage und schreibe 5254 Euro sammelten sich dort laut Senderangaben an. RTL rundet die Summe auf 10.000 Euro auf und lässt sie den Erdbebenopfern in Haiti zu Gute kommen.

Kritik an der oft bewussten Bloßstellung von Kandidaten kam unterdessen von der Konkurrenz: Stefan Raab, der in seiner Show "Unser Star für Oslo" demnächst selbst als Juror Gesangstalente für den Eurovision Song Contest suchen wird. Raab nimmt sich für seine Sendung Folgendes vor: "Ich werde ehrlich sagen, was ich von den Darbietungen halte. Aber bei uns wird keiner grundlos fertiggemacht. Die Leute, die zu uns kommen, können was. Sie haben Haltung und Charakter. Sie sind der Gegenentwurf zu den Kandidaten üblicher Castingshows"; so der ProSieben-Moderator zu der Zeitschrift "Stern".

Wen er mit "üblichen Castingsshows" meint, verdeutlichte Raab auf Nachfrage gerne und sprach explizit "Deutschland sucht den Superstar" an. "Dort geht es darum, Kandidaten in Situationen zu bringen, die sie nicht beherrschen. Das werden Sie bei uns nicht erleben", so Raab zu dem Magazin.

(nz)

 

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