Maxvorstadt Nasenbluten beim verrückten Italiener

Flammenwerfer in der Küche des Katopazzo: Küchenchef Matthias Burchardi und Beiköchin Theresa Lüdtke. Foto: Daniel von Loeper Foto: Daniel von Loeper

Das Katopazzo schafft den Brückenschlag zwischen Restaurant und Bar – und bietet bemerkenswerte Drinks. Der Gaztro-Bericht.

Maxvorstadt - Gleich hinter dem Hauptgebäude LMU liegt sie: die neue Bar im Uni-Viertel: Das Katopazzo und die Totem Bar.

Der Name wirkt ein wenig gewöhnungsbedürftig, wer jedoch den schicken Laden in der Amalienstraße 87 einmal betreten hat, der wird sich schnell an die elegante Kombination aus Bar und Restaurant gewöhnen.

Das Konzept des Katopazzo ist einfach: Essen, trinken und einen guten Abend haben. Zwanglos, entspannt und das in einer sehr geschmackvollen Atmosphäre.

Dunkles Holz, warmes Licht, riesige Pflanzen und Totempfähle prägen die außergewöhnliche Inneneinrichtung der Bar. Das Lokal ist ein eleganter Brückenschlag aus Bar und Restaurant. Das Publikum ist gemischt, trotz der unmittelbaren Uni-Nähe.

Stichwort Bar. Hinter dem Tresen findet sich eine große Auswahl an diversen Spirituosen und Cocktails. Auch Nasenbluten kann man sich hier holen. Als Drink, der aus Wodka, Limettensaft und Grenadine besteht (4,50 Euro).

Neben Bier (Spaten 0,5 für 3,40 Euro) und Cocktails (8 Euro) bietet die Küche diverse Gerichte an. Der Katopazzo-Klassiker ist bereits jetzt die Calzone, die hier, im Gegensatz zum Italiener um die Ecke, mit diversen Füllungen und Salat serviert wird (Euro 5,90). Neben den Teigtaschen stehen auch diverse Salat, Pasta, Steak und Schnitzel auf der Karte.

Für Mutige und alle Freunde von ausgefallenen Schnäpsen hat das Katopazzo neuerdings Mezcal auf der Karte. Der Schnaps ist quasi ein Verwandter des Tequila aus wird aus dem Fruchtfleisch von Agaven hergestellt. Geschmacklich erinnert die Spirituose an süßen alten Rum.

Das ist aber noch nicht alles. In Mezcal wartet manchmal auch eine tierische Überraschung: Würmer oder Skorpione. Diese Idee war im Ursprung ein Marketing-Gag aus Mexiko. Das Katopazzo hat diese Varianten genau wie eine quasi „vegetarische“ Version im Regal. Am Freitag, 12. Dezember, widmet das Lokal dem Mezcal sogar eine Party.

Ein bisschen verrückt ist sie, die neue Bar hinter der Uni. Das könnte am Namen liegen. Katopazzo setzt sich aus dem griechischen Wort Kato, das bedeutet unten, und Pazzo zusammen. Auf italienisch bedeutet das: verrückt.

Infos zum Lokal

Katopazzo und die Totem Bar
Amalienstr 87
Tel. 089/44 38 71 14
Täglich ab 17 Uhr geöffnet.

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