Maulwurf-Affäre beim FC Bayern Guardiola droht Geheimnis-Verräter mit Rausschmiss

Trainer des FC Bayern München: Pep Guardiola. Foto: firo/Augenklick

Bayern-Trainer Pep Guardiola soll Spielern, die Interna aus der Mannschaftssitzung in die Öffentlichkeit getragen haben sollen, angedroht haben, dass diese nie mehr für den FC Bayern spielen dürften.

München - Bayern-Trainer Pep Guardiola will aufgefallen sein, dass die "Bild"-Zeitung in den letzten Wochen immer wieder die richtige Aufstellung und taktische Marschrichtung der Bayern veröffentlicht habe. Guardiolas Vermutung: Es gibt mindestens einen Kabinen-Maulwurf bei Bayern, also Spieler, die Interna an die Reporter verraten. In einer Mannschaftssitzung vor dem 3:0 in Dortmund soll Guardiola seine Spieler sehr bestimmt darauf hingewiesen haben, dass Akteure, die Interna verraten würden, nie mehr beim FC Bayern spielen würden. So berichtet es "Bild".

Guardiola  soll sehr wütend gewesen sein in der betreffenden Mannschaftssitzung. „Egal, wer es ist, es werden Köpfe rollen. Denjenigen schmeiße ich raus! Er wird nie wieder unter mir spielen!“ So zitiert bild.de  aus der Mannschaftssitzung. Er werde "alles tun, um herauszufinden, wer es ist", heißt es weiter über den "Kontrollfreak", der laut spanischen Medien beim FC Barcelona auch schon mal einen Privatdetektiv eingesetzt haben soll.

Bei "Sky 90" bestätigte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Vorfall. "So etwas kann Pep Guardiola natürlich nicht gefallen. Der Trainer macht zum Teil Geheimtraining. Das geht natürlich nicht, gefällt niemandem. Das gibt es seit 30, 40 Jahren, dass irgendeiner sich einen Vorteil erhofft und darum Informationen nach draußen trägt", so Rummenigge.

Nun wird Bayern den Maulwurf suchen. "Wir werden keine NSA einschalten, um über Amerika herauszufinden, wer das ist. Aber ich rate dem Betreffenden dringend, seinen Spieltrieb einzustellen, sonst kriegt er großen Ärger", so Rummenigge.

 

 

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