Mann soll lebenslang hinter Gitter Schwangere Freundin (22) und ungeborenes Baby umgebracht

Das Urteil in dem seit vergangenen Herbst andauernden Prozess wird am 9. Februar verkündet. (Symbolbild) Foto: Peter Steffen dpa/lni

Neben des Mordes an seiner Freundin muss sich der Mann auch wegen Schwangerschaftsabbruch vor Gericht verantworten.

Ingolstadt - Für den Mord an seiner schwangeren Freundin soll ein 25 Jahre alter Mann lebenslang hinter Gitter. Die Staatsanwaltschaft beantragte am Donnerstag vor dem Landgericht Ingolstadt, den Angeklagten wegen Mordes aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen zu verurteilen.

Hinzu komme das Vergehen des Schwangerschaftsabbruches. Die Nebenkläger schlossen sich dem Antrag an. Der Verteidiger plädierte in der nicht öffentlichen Sitzung hingegen auf Freispruch für seinen Mandanten.

Er ist nicht der Vater des Kindes

Der ehemalige Soldat hatte die Tat stets bestritten. Er ist nicht der Vater des ungeborenen Kindes, das bereits lebensfähig war, aber bei dem Gewaltverbrechen ebenfalls starb. Nach Überzeugung der Anklagebehörde schlug der junge Mann im Herbst 2015 nach einer Aussprache am Donauufer von Ingolstadt mit einem scharfen Werkzeug massiv auf die 22-Jährige ein. Der Schädel der Frau wurde dabei zertrümmert. Danach warf der Mann das noch lebende Opfer ins Wasser.

 

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