Manchester United Lockrufe aus England: Ferguson wollte Guardiola und Bayern-Star

In seinem neuen Buch berichtet der ehemalige ManU-Coach Sir Alex Ferguson, wie er Pep Guardiola für seine Nachfolge begeistern wollte. Foto: dpa

Am Dienstag veröffentlichte Sir Alex Ferguson sein neues Buch "Leading". Darin kommen einige interessante Details seiner 26-jährigen Amtszeit bei Manchester United ans Licht. Besonders Bayern-Fans dürften aufhorchen, wen der Schotte verpflichten wollte und warum sich Pep Guardiola nicht von ihm überzeugen ließ.

 

Manchester - Teammanager-Ikone Sir Alex Ferguson wollte 2013 bei seinem Abschied von Manchester United Pep Guardiola als Nachfolger installieren. "Ich bewunderte ihn und hatte ihn gebeten, mich anzurufen, bevor er das Angebot eines anderen Klubs annimmt", schreibt Ferguson in seinem neuen Buch ("Leading"), "aber das hat er nicht gemacht und wurde dann im Juli 2013 Trainer von Bayern München."

Etliche Kandidaten als Ferguson-Nachfolger: Moyes nur Nummer sechs

Laut Ferguson war Guardiola Wunschkandidat auf den Posten bei den Red Devils. Sein eigentlicher Nachfolger David Moyes, damals Teammanager vom FC Everton, nur die Nummer sechs. Auch um José Mourinho, Carlo Ancelotti, Jürgen Klopp und Louis van Gaal habe er sich damals bemüht, aber alle seien damals nicht verfügbar gewesen. Moyes musste nach zehn Monaten gehen, im Sommer 2014 wurde van Gaal verpflichtet.

Ferguson wollte heutigen Bayern-Star schon als Zehnjährigen verpflichten

Schon früh erkannt hatte der Schotte und die Scouting-Abteilung von Manchester United nach eigenen Aussagen den besten FCB-Torschützen dieser Saison, Thomas Müller. "Er war zehn Jahre alt, als wir von ihm hörten. Wir hatten ihn uns angeschaut, aber am nächsten Tag entschied er sich für den FC Bayern", erklärt Ferguson. Von seinem Heimatverein TSV Pfähl wechselte Müller 2000 zu den Bayern.  

Nach Rooney-Gehaltserhöhung verdiente auch Ferguson mehr

Zudem verriet Ferguson, dass er nach der Vertragsverlängerung von Superstar Wayne Rooney 2010 ebenfalls eine saftige Gehaltserhöhung gefordert hatte. "Ich sagte, ich glaube nicht, dass es fair ist, dass Rooney zweimal so viel verdient wie ich", schreibt der 73-Jährige: "Wir haben uns darauf geeinigt, dass kein Spieler besser bezahlt werden sollte als ich."

Angeblich soll Rooneys Gehalt damals auf knapp 350.000 Euro pro Woche aufgestockt worden sein.

 

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