Mal runter von der Piste Alpine Königsdisziplin Tiefschneefahren

Für Kenner und Könner ist Tiefschneefahren die pure Lust. Foto: Sofia Brandstetter / Vermarktung

Besonders, wenn die Piste mal wieder rappelvoll ist und am Lift Gedränge herrscht scheint es besonders verlockend: Das Gefühl, in unberührter Natur seinen Schwünge zu fahren, fernab vom Pistengetümmel, von Schlangen vorm Lift und übervollen Sonnenterrassen.

 

Tiefschneefahren findet immer mehr Freunde. Doch setzt diese Art des Skifahrens einiges voraus, sowohl was das eigene Können angeht als auch im Hinblick auf die Ausrüstung. Denn die friedliche Winterlandschaft fernab der Piste birgt natürlich auch viele Gefahren. Lawinen, Felsen, Bäume und Spalten können aus dem ultimativen Erlebnis ruck zuck einen Alptraum machen. Daher gilt besonders für das Erlebnis Tiefschnee, dass eine sorgfältige Vorbereitung Pflicht ist. Erstens geht es natürlich um das eigenen Fahrkönnen. Wer sich schon unsicher fühlt, wenn er hin und wieder Abstecher von der Piste in den tieferen Schnee macht, sollte unbedingt vor den ersten Ausritten einen Kurs beziehungsweise eine individuelle Schulung buchen.

Und auch in die Ausrüstung muss über den Standard hinaus investiert werden. Für Ausflüge ins ungesicherte Gebiet gehören ein Lawinenpiepser, Protektoren sowie ein ABS-Rucksack zum Pflichtequipment. Dies gibt es bei Kursen, wie sie Skischulen, Skiclubs, der DAV oder Skireiseveranstalter leihweise fürs Training, danach hält der Sportfachhandel ein breites Sortiment zur Auswahl inklusive fachkundiger Beratung bereit. Auf jeden Fall gilt: Ohne das technische Können, notwendige Kenntnisse in Lawinen- und Wetterkunde sowie ohne die oben beschriebene Ausrüstung sollten Sie auf gesicherten Pisten bleiben! 

 

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