Mahnwache am Sendlinger Tor Konsumenten kommen zu Wort

Zwei Demonstranten mit ihrem Banner bei der Mahnwache am Sendlinger Tor. Foto: Linda Jessen Foto: Linda Jessen

Bei einer Mahnwache am Sendlinger Tor fordern Suchthelfer aus ganz Bayern gestern wieder Konsumräume für Bayern (AZ berichtete). Dabei ergreifen auch Konsumenten das Wort.

Isarvorstadt - So sagt eine Dame namens Ils: „Jeder der stirbt, stirbt zu viel. Ich stehe heute hier, damit keiner mehr würdelos sterben muss.“ Eine andere spricht von halbjährigen Wartezeiten auf Substitutionsplätze.

Im vergangenen Jahr starben in Bayern 252 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum – so viele wie in keinem anderen Bundesland. „Seit 15 Jahren gibt es die Möglichkeit für Konsumräume. Bayern muss sich endlich bewegen“, fordert Carina Brauer von der Hilfseinrichtung Mudra in Nürnberg.

 

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