Männerstreit eskaliert Polizeieinsatz: Darum war die Augustenstraße am Mittwoch gesperrt

, aktualisiert am 04.01.2018 - 16:56 Uhr
In der Maxvorstadt kochten gestern die Emotionen über. Foto: dpa

Ein aus dem Ruder gelaufener Männerstreit verursachte am Mittwoch einen Polizeieinsatz in der Maxvorstadt. Grund war eine Imbissbude: Vier Männer aus dem Irak und ein Münchner werden sich nicht darüber einig, wem der Laden überhaupt gehört.

Maxvorstadt - Falafel sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, gefüllt mit Kräutern und Gewürzen.

Um die arabische Spezialität ist am Mittwochnachmittag vor einem Restaurant in der Augustenstraße ein heftiger Streit ausgetragen worden. Drei Brüder aus dem Irak stritten sich mit einem Mann aus München. Dabei ging es um nichts Geringeres als die Frage, wem der Imbiss eigentlich gehört. Die Männer beschimpften sich zunächst, dann bespuckten sie sich und am Ende wurde es handgreiflich.

Die Polizei kam. Die Beamten versuchten, die Streithähne zu trennen, was gar nicht so einfach war. Die Augustenstraße musste dazu 20 Minuten gesperrt werden. Alle Vier wurden festgenommen und zur PI 12 (Maxvorstadt) gebracht.

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