Machtkampf in der CSU spitzt sich zu Seehofer will Söder als Parteichef verhindern

Die CSU will am Montag über die Auswirkungen und Folgen der Wahlergebnisse vom Sonntag diskutieren. Foto: dpa

Der interne Machtkampf in der CSU spitzt sich weiter zu. Einem "Spiegel"-Bericht zufolge soll Horst Seehofer sogar erwägen bis 2018 Parteichef zu bleiben, um Söder zu verhindern.

 

München  - Unter Berufung auf Parteikreise berichtete das Nachrichtenmagazin, der CSU-Vorsitzende denke daran, sich möglicherweise auf dem Parteitag Ende dieses Jahres außerplanmäßig noch einmal für zwei Jahre im Amt bestätigen zu lassen. Damit wolle er den Aufstieg seines ehrgeizigen Finanzministers Markus Söder verhindern, schreibt das Nachrichtenmagazin weiter.

Ein Parteisprecher bezeichnete den Bericht am Samstag als "reine Spekulation". Ende November hatte Seehofer bei seiner Wiederwahl auf dem Parteitag in München einen Dämpfer erhalten. Mit 87,2 Prozent musste er sein bislang schlechtestes Ergebnis einstecken. Seehofer ist seit 2008 CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident in Bayern.

 

 

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